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NEU: Die SCHOLZ Datenbank unterstützt bei der Einschätzung des Sturzrisikos

Mit einem neuen Tool der SCHOLZ Datenbank ist es möglich, das medikationsbedingte Sturzrisiko eines Patienten abzuschätzen. Neben der körperlichen Verfassung des Patienten und den Umgebungsfaktoren, ist die Medikation des Patienten die dritte Komponente, die das individuelle Sturzrisiko wesentlich beeinflussen kann. Besonders Apotheken, die Pflege- und Altenheime betreuen oder ihren Fokus auf die pharmazeutische Betreuung geriatrischer Patienten legen, können von dieser neuen Funktion der SCHOLZ Datenbank profitieren.

Bestimmte Nebenwirkungen wie z.B. Schwindel oder Koordinationsstörungen werden mit einer erhöhten Sturzgefahr v.a. bei älteren Menschen in Verbindung gebracht. Die SCHOLZ Datenbank stellt mit dem sog. „ADR für Sturz“ (ADR = Adverse Drug Risk) einen neuen Risikoscore zur Erkennung einer erhöhten Sturzgefahr zur Verfügung. Alle sturzbezogenen Nebenwirkungen fließen in die Berechnung dieses Risikoscores ein. Er ist unabhängig von pharmakokinetischen Einflüssen und stellt ein Maß für das pharmakodynamisch bedingte kumulierte Nebenwirkungsrisiko dar.  Dadurch hilft der  ADR bei der Einschätzung des medikationsbedingten Sturzrisikos.

Lesen Sie dazu auch folgenden Artikel aus der DAZ 27/2016:

https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2016/daz-27-2016/vor-stuerzen-schuetzen

und lassen Sie sich diese neue Funktion auf der expopharm 2016 erläutern:

Stand G-19 in Halle B5

 

Mehr Informationen zur SCHOLZ Datenbank finden Sie unter www.scholz-datenbank.de bzw. www.eprax.de.

Apothekenpreis 2016 für die Rathaus Apotheke in Blankenheim – Mit Hilfe der SCHOLZ Datenbank Gewinn des ersten Preises!

Mit dem Projekt Sturz ist kein Pflegerisiko – Vermeidung schwerer arzneimittelbezogener Nebenwirkungen beim geriatrischen Patienten“ hatte sich die Rathaus Apotheke Blankenheim unter der Leitung von Frau Dr. Ruth Britz-Kirstgen bei dem von der Apothekenkooperation Avie ausgeschriebenen Deutschen Apothekenpreis 2016 beworben und den ersten Preis gewonnen.

Da die Sturzgefahr durch Polymedikation stark erhöht werden kann und v.a. bei alten Menschen ein großes Problem mit schweren Folgen darstellt,
wurde in dem Projekt das Personal von Pflegeeinrichtungen gezielt geschult um ein potentielles Sturzrisiko der Patienten zu erkennen und folgenschwere Stürze zu verhindern.

Als Hilfsmittel dazu diente ein speziell entwickelter Fragebogen und die SCHOLZ Datenbank, die insbesondere mit ihrem MDDI Calculator und der speziellen Suchfunktion „symptomatische Nebenwirkungen“ ein übersichtliches Recherchetool bietet, um gezielt alle die Nebenwirkungen zu erkennen, welche z.B. die Sturzgefahr erhöhen können.
Die SCHOLZ Datenbank kann den Anwender daher effektiv unterstützen, das Sturzrisiko zu erkennen und einzuschätzen und mit entsprechender pharmazeutischer Beratung Patienten vor gefährlichen Stürzen zu schützen.

Mehr Informationen zu dieser und anderen Funktionen der SCHOLZ Datenbank finden Sie via www.scholz-datenbank.de bzw. www.eprax.de.