Riskante Kombinationen erkennen mit der SCHOLZ Datenbank: Erhöhtes Mortalitätsrisiko bei gleichzeitiger Therapie mit Pregabalin und Opioid-Analgetika

Pregabalin und Opioide – auf den ersten Blick eine sinnvolle Kombination, die allerdings auch sehr riskant sein kann.

Aufgrund einer Verstärkung der zentraldämpfenden Effekte kann sich eine Kombination von Pregabalin und Opioiden in der Schmerztherapie positiv auswirken. Allerdings kann dadurch auch die Gefahr bestimmter Nebenwirkungen erhöht werden und sogar das Mortalitätsrisiko ansteigen.  Dies sollte im Rahmen der Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) unbedingt bedacht werden.

Auf eine Interaktion zwischen Pregabalin und Opioiden aufgrund von unterschiedlichen kumulativen Effekten weist die SCHOLZ Datenbank schon lange hin:

  • Die zentralen Effekte von Pregabalin und Opioiden können kumulieren: Es kann zu einer Verstärktung der zentraldämpfenden Effekte wie z.B. Sedierung kommen. Über eine verstärkte Beeinträchtigung der kognitiven und grobmotorischen Funktionen wurde bei Kombination von Pregabalin und Oxycodon berichtet.
  • Auch für Pregabalin wurde ein atemdepressiver Effekt nachgewiesen, der in Kombination mit Opioiden natürlich verstärkt werden kann.
  • Des Weiteren wurde nach Markteinführung unter Pregabalin über verringerte Funktionalität des unteren Gastrointestinaltrakts wie z.B. Obstipation, Darmobstruktion und paralytischen Ileus berichtet. Auch ein Effekt, der durch eine Therapie mit Opioiden verstärkt wird.

Kürzlich erschienene Publikationen berichten von einem gravierenden Folgen der Kombination von Pregabalin und Opioid-Analgetika: Die Kombination von Pregabalin und Opioid-Analgetika scheint offensichtlich dosisabhängig zu einen erhöhten Mortalitätsrisiko zu führen.

Mehr zu dieser Wechselwirkung lesen Sie in der SCHOLZ Datenbank!

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