Sturzgefahr

Nebenwirkungsanalyse mit der SCHOLZ Datenbank: Folge 4 – Sturzgefahr

Die SCHOLZ Datenbank bietet eine komfortable und umfassende Nebenwirkungsanalyse und unterstützt dadurch die Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS). In der Blog-Reihe „Nebenwirkungsanalyse mit der SCHOLZ Datenbank“ wurden bereits die Funktionen „symptomatische Nebenwirkungen“ (http://news.eprax.de/?p=478), „organspezifische Nebenwirkungen“ (http://news.eprax.de/?p=483) und „gleiche Nebenwirkungen“ (http://news.eprax.de/?p=487) vorgestellt.

 Eine Erhöhung der Sturzgefahr durch Medikamente stellt v.a. bei alten Menschen ein großes Problem dar.

 Folgende Fakten verdeutlichen, wie groß die Gefahr durch Stürze tatsächlich ist [1], [2], [3]:

  • In den Altersgruppen über 65 bzw. über 85 Jahren stürzt jeder dritte bzw. jeder zweite einmal pro Jahr!
  • 50% der Menschen, die wegen Sturz stationär behandelt werden,
    sterben innerhalb von einem Jahr
  • Bei Einnahme von 4-5 Medikamenten steigt das Sturzrisiko um das 4-fache, bei Einnahme von 10 oder mehr Medikamenten sogar um das 5,5-fache
  • mehr als ein Drittel der alten Patienten mit ≥ 5 Krankheiten und Polypharmazie
  • Bei mehr als 100 der 400 „essentiellen“ Arzneimittel kommen sturzfördernde Nebenwirkungen mehrfach vor

Mit Hilfe der SCHOLZ Datenbank erkennen Sie auf einen Blick, in welchem Umfang bei einem Patienten mit Multimetikation Nebenwirkungen vorkommen, welche die Sturzgefahr erhöhen. Diese Übersicht kann Ihnen Helfen die Sturzgefahr zu reduzieren.

 

Mehr Information zum Optimierungssystem und weiteren praktischen Funktionen der SCHOLZ Datenbank finden Sie via www.scholz-datenbank.de bzw. www.eprax.de.

 

[1] Gesundheit und Krankheit im Alter Herausgeber Karin Böhm, Statistisches Bundesamt Clemens Tesch-Römer, Deutsches Zentrum für Altersfragen Thomas Ziese, Robert Koch-Institut Robert Koch-Institut, Berlin 2009

[2] HKK Gesundheitsreport Polypharmazie, Dr. Bernhard Braun, 2012

[3] Polypharmazie und Sturze im Alter. Sommeregger, U., Iglseder, B. et al. (2010); Wien Med Wochenschrift; 160/11–12: 293–296.