Risiko Arznei-Cocktails

Laut dem NRW-Gesundheitsministerium sind etwa 4300 Todesfälle in Nordhein-Westfalen jährlich durch Arzneimittelnebenwirkungen und –wechselwirkungen zu begründen.

http://www.come-on.de/nachrichten/NRW/4300-todesfaelle-jahr-krankenhaeusern-nordrhein-westfalen-durch-unerwuenschte-arznei-wirkungen-4657490.html

Ärzte und Apotheker sind nun diejenigen, die dazu beitragen können, die Zahl der Todesfälle durch Arzneimittel sowie die Zahl der Krankenhauseinweisungen aufgrund von Arzneimitteln zu senken. Es gibt deutschlandweit Projekte, welche die sog. Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) fördern. Aber auch jeder einzelne Arzt oder Apotheker kann Initiative zeigen, und einen Beitrag zu mehr Sicherheit in der Arzneimitteltherapie leisten:

  1. Die Patienten können durch Interaktions-Checks und intensive Beratungsgespräche unterstützt werden.
  2. Sobald bei Symptomen, die ein Patient schildert, der Verdacht besteht, dass diese Nebenwirkungen der Medikamente sein könnten, sollten Arzt und Apotheker hellhörig werden und dies überprüfen.
  3. Medikationspläne unterstützen die Patienten bei der korrekten Medikamenteneinnahme und sorgen für Transparenz.

All diese Dinge fördern das Vertrauen zwischen Patient und dem Arzt oder Apotheker. Dadurch wird die Compliance der Patienten gefördert und Arzneimittelrisiken können reduziert werden. Dies erhöht die Arzneimitteltherapiesicherheit.

Senior medicate with pills at home

Ein gutes Arzneimittelinformationssystem ist für diese intensive Patientenbetreuung unerlässlich. Die SCHOLZ Datenbank unterstützt sowohl Ärzte, als auch Apotheker im Bereich AMTS durch den Wechselwirkungs-Check, die Nebenwirkungsanalyse und die Medikationsplanerstellung.