Archiv für den Monat: Februar 2018

NEU: SCHOLZ Datenbank Tutorials stehen ab sofort jedem registrierten SCHOLZ Datenbank Nutzer zur Verfügung!

Endlich ist es soweit: Die Tutorials für verschiedenste Funktionen der Datenbank stehen für jeden unserer Kunden in unserem Download-Center zur Verfügung.

Diese kurzen Videosequenzen dauern ca. zwischen 8 und 20 Minuten, je nachdem, welche Funktionen vorgestellt werden. Wir empfehlen jedem Kunden, v.a. Neukunden, sich Zeit zu nehmen, um sich diese Videos anzuschauen, denn dadurch haben Sie einen Überblick über alle wichtigen Funktionalitäten und Möglichkeiten der Datenbank. Außerdem bekommen Sie wichtige Tipps zur idealen Nutzung der Datenbank im bereich der Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS).

Neben Tutorials, die einen Überblick über die Basics der SCHOLZ Datenbank sowie die Wechselwirkungs-, Nebenwirkungs- und Kontraindikationsanalyse insgesamt geben, gibt es auch kurze Videos zu wichtigen, speziellen Datenbankfunktionen wie dem MDDI Calculator (Multi Drug Drug Interactions), dem SCHOLZ Datenbank Optimierungssystem (SOS) oder der Funktion „symptomatische Nebenwirkungen“.

 

Ihr Weg zu den neuen Tutorials:

www.scholz-datenbank.de –> Online Update –> Einloggen –> Informationen zu Ihrem Produkt

 

Bitte beachten Sie,

  • dass nicht jede Datenbankversion alle Funktionen beinhaltet (Demoversionen sind Vollversionen der Datenbank),
  • dass die Qualität der Videos beim Anschauen auf HD gestellt werden sollte, um eine hohe Bildqualität zu erhalten.
  • dass die Tutorials aufgrund der besseren Präsentationsfähigkeit mit der Datenbank Version des zweigeteilten Bildschirms (oben Eingabebildschirm, unten Risikobildschirm) gezeigt werden. Bei den Nutzern im Rahmen von ATHINA bzw. ApoAMTS sind Eingabe- und Risikobildschirm getrennt. Lassen Sie sich hiervon nicht verunsichern, die Inhalte und Funktionen sind identisch.

 

Mehr Information zur SCHOLZ Datenbank finden Sie unter www.scholz-datenbank.de bzw. www.eprax.de.

Fordern Sie sich heute noch eine kostenlose Demoversion an! http://www.scholz-datenbank.de/licenses/new?product_id=17

Alles in EINEM: MDDI Calculator der SCHOLZ Datenbank mit integriertem Nierenfunktionsrechner planmäßig an Kunden ausgeliefert

Mit Pressemeldung vom 18. Dezember 2017 wurde der MDDI Calculator der SCHOLZ Datenbank mit der Neuerung vorgestellt, dass multiple Wechselwirkungen auch unter zusätzlicher Berücksichtigung der Nierenfunktion des Patienten qualitativ und quantitativ analysiert werden können. Mit dem SCHOLZ Datenbank Update zum 1. Februar 2018 wurde diese neue Datenbank-Version erstmals wie angekündigt an die Datenbank-Nutzer ausgeliefert. Mehr als 100 in der Praxis wichtige Wirkstoffe, deren Elimination von der Niere abhängt, wurden mit dem MDDI Calculator  ausgiebig getestet.

Für den Anwender bedeutet die Neuerung, dass bei Vorgabe von Patientenprofilen mit unterschiedlichen Graden der Niereninsuffizienz auch in komplexen Szenarien der Polypharmazie Schätzwerte für die Änderungen der Exposition (AUC) und daraus resultierende Dosisanpassungen eines Arzneimittels mit einem Mausklick ermittelt werden können. Auch Polymorphismus, z.B. an den wichtigen Cytochromen CYP2C19 oder CYP2D6, kann in die Berechnungen mit einbezogen werden. Weiterer Vorteil: die Verminderung der renalen Clearance wird vom MDDI-Calculator real-time berechnet und der Anwender sieht in der Medikationsliste via aufleuchtendem MDDI-Button, ob und mit welchem Schweregrad ein Arzneimittel durch multiple Interaktionen und/oder durch Einschränkung der Nierenfunktion betroffen ist.

Nützlich ist diese Funktion natürlich bei den Wirkstoffen, deren Inaktivierung vorwiegend von der renalen Ausscheidung abhängen, wie z.B. Metformin, Lithium oder Penicilline und Cephalosporine. Anhand von Arzneimitteln, die über diverse Cytochrom-P450-Enzyme verstoffwechselt werden und nur partiell von der Niere direkt ausgeschieden werden, kann aber auch deutlich gezeigt werden, dass die parallele Verschlechterung von mehreren, an sich untergeordneten Metabolisierungs- und Ausscheidungsprozessen zu erheblichen, therapeutisch relevanten Erhöhungen der Plasmaspiegel und Expositionen führen können. Dies gilt zum Beispiel für Substanzen wie Bisoprolol, Citalopram, Phenprocoumon oder Flecainid. Insbesondere bei den letztgenannten Stoffen, deren therapeutischer Index klein ist, müssen solche potentiell toxische kinetischen Veränderungen beachtet werden und Dosisanpassungen oder Substitutionen vorgenommen werden. Die Entscheidung, ob hier Handlungsbedarf besteht, kann nun vom Datenbank-Nutzer in Sekundenschnelle festgestellt werden.

Nach der Einführung des MDDI Calculators im Jahr 2015 sind in der neueren Datenbankentwicklung mit der Integration von Pharmakogenetik und Niereninsuffizienz im Jahr 2017 zwei herausragende Meilensteine auf dem Entwicklungspfad der SDB als Decision-Support-Systems der personalisierten Medizin und schließlich der AMTS erreicht worden mit dem Ergebnis, dass Problemlösungen sozusagen im „Alles in EINEM“-Modus gefunden werden können.

Mehr Informationen zur SCHOLZ Datenbank finden Sie via www.scholz-datenbank.de bzw. www.eprax.de.

Nutzen Sie die Möglichkeit und testen Sie die SCHOLZ Datenbank einen Monat lang kostenlos: http://www.scholz-datenbank.de/licenses/new?product_id=17