Archiv für den Monat: Dezember 2017

Frohe Weihnachten!

Wir wünschen all unseren Kunden und Interessierten ein frohes Weihnachtsfest!

Genießen Sie die Feiertage im Kreise Ihrer Familie und erholen Sie sich gut!

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Alles in EINEM: MDDI Calculator der SCHOLZ Datenbank berücksichtigt neben dem pharmakogenetischen Status nun auch die Niereninsuffizienz bei der Berechnung von Plasmaspiegelveränderungen bei multiplen Interaktionen

„Der MDDI Calculator der SCHOLZ Datenbank (SDB) wurde – in der Sprache der Konstrukteure hoch komplizierter Uhren ausgedrückt – um eine wichtige Komplikation ergänzt, nämlich die Niereninsuffizienz“, so Apotheker Wolfgang Scholz, Gründer der SCHOLZ Datenbank.

Damit wird die im Mai 2017 intensivierte Ausrichtung der SDB auf  eine “Personalisierte  Medizin” bzw. „Precision Medicine” (1, 2, 3) ganz wesentlich komplettiert, da nunmehr die Beeinflussung der Pharmakokinetik und der Pharmakodynamik eines Arzneimittels bei Polypharmazie mit multiplen Interaktionsmechanismen  und unter Berücksichtigung des pharmakogenetischen Status und zusätzlich der Nierenfunktion mit einer Rechenoperation bzw. einem Mausklick ermittelt werden kann. Die SDB ist nun erstmals in der Lage, bei Vorgabe von Patientenprofilen mit Polymorphismus und unterschiedlichem Grad der Niereninsuffizienz auch in komplexen Szenarien der Polypharmazie Schätzwerte für die Änderungen der Exposition (AUC) und daraus resultierende Dosisanpassungen eines Arzneimittels zu ermitteln.

Vollständige Pressemitteilung

NEU in der SCHOLZ Datenbank: Dupilumab (Dupixent®)

Dupilumab (Dupixent®) ist ein neuer monoklonaler Antikörper, der in der Therapie der mittelschwereren bis schweren atopischer Dermatitis bei Erwachsenen eingesetzt wird. Eine topische Therapie z.B. mit Glucocorticoiden kann ergänzend durchgeführt werden. Dupilumab wirkt über Hemmung des Interleukin-4- und Interleukin-13-Signalwegs.

Was ist im Rahmen der Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) zu beachten?

Als Initialdosis werden 2 subkutane Injektionen mit je 300 mg gegeben, danach eine Injektion mit 300 mg alle 2 Wochen.

Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sind nahezu auszuschließen.

Zu beachten ist, dass Patienten mit Helminthosen nicht mit Dupilumab behandelt werden sollten, da durch die Hemmung der o.g. Interleukine die Immunreaktion auf Helminthosen beeinflusst wird. Somit sollten solche Infektionen vor der Behandlung mit Dupilumab behandelt werden.

Häufige Nebenwirkungen sind z.B. eine Konjunktivitis (sowohl infektiös als auch allergisch), orale Herpesinfektionen, Blepharitis, Juckreiz an den Augen und Kopfschmerzen. Sehr häufig sind Reaktionen an der Injektionsstelle.

 

Genauere Informationen zu Arzneimittelrisiken von Dupilumab und anderen Wirkstoffen finden Sie in der SCHOLZ Datenbank. Informieren Sie sich unter www.scholz-datenbank.de bzw. www.eprax.de und fordern Sie eine kostenlose Demo-Version an.