Archiv für den Monat: Juni 2017

ADG-Schnittstelle zur SCHOLZ Datenbank für mehr AMTS

Die Hirsch-Apotheke ist seit vielen Jahren Anwender der ADG-Apothekensoftware A3000. Im Februar 2017 wurde eine komplette erweiterte Neuanlage in der Apotheke installiert, die auch eine Schnittstelle zwischen der ADG-Kassensoftware und der SCHOLZ Datenbank unterstützt. Eine solche Schnittstelle war Voraussetzung für die Neuinvestition in der Apotheke, da die SCHOLZ Datenbank bei einer umfassenden Medikationsanalyse von essentieller Bedeutung ist und nur bei einer schnellen Medikationsdatenübertragung aus der Kasse heraus die Durchführung einer solchen Analyse mit vertretbarem Zeitaufwand möglich ist.

Zwischen Hirsch-Apotheke und ADG wurde darüber hinaus vereinbart, dass das neue AMTSModul der ADG zukünftig noch mit einer erweiterten Schnittstelle ausgestattet wird, so dass ganze Medikationspläne übertragen und mit der SCHOLZ Datenbank einer AMTS-Prüfung unterzogen werden können. Diese Schnittstelle soll bis Ende 2017 bundesweit für alle Benutzer der Systeme A3000 und S3000 verfügbar sein und zum Erwerb angeboten werden. Somit wird jeder ADG-Anwender entscheiden können, ob er die SCHOLZ Datenbank über eine elegante Schnittstellenanbindung mit seiner Apothekensoftware nutzen möchte.

Weitere Informationen in unserer Pressemitteilung

Rote Hand Brief zu Selexipag (Uptravi®)

Selexipag ist ein Prostacyclin-(IP)-Rezeptor-Agonist, der in der Therapie der pulmonal arteriellen Hypertonie (PAH) eingesetzt wird.  In einem „Rote Hand Brief“ vom 9. Juni 2017 informiert der Hersteller über neue Erkenntnisse zur gleichzeitigen Therapie mit CYP2C8-Inhibitoren.

Dass Selexipag sowie sein aktiver Metabolit Substrate von CYP2C8 sind und mit starken CYP2C8-Inhibitoren nur mit Vorsicht angewendet werden soll, war bereits bekannt. Es gab jedoch keine kinetischen Studien dazu. Neu ist nun, dass die gleichzeitige Anwendung von starken CYP2C8-Inhibitoren kontraindiziert ist und moderate CYP2C8-Inhibitoren nur mit Vorsicht gleichzeitig angewendet werden sollen. Diese Erhöhung der Sicherheitsvorkehrungen resultiert aus einer Studie, in der bei gleichzeitiger Gabe von Selexipag mit dem starken CYP2C8-Hemmer Gemfibrozil eine doppelt so hohe Selexipag-Exposition sowie eine 11-fach höhere Exposition mit dem aktiven Metaboliten von Selexipag festgestellt wurde, wodurch das Risiko von Nebenwirkungen ansteigt.

Mehr Informationen zu Arzneimittelrisiken von Selexipag und anderen Wirkstoffen finden Sie in der SCHOLZ Datenbank. Informieren Sie sich unter www.scholz-datenbank.de bzw. www.eprax.de und fordern Sie eine kostenlose Demo-Version an.

 Quelle: Rote Hand Brief zu Uptravi® vom 09. Juni 2017: Uptravi® (Selexipag): Gleichzeitige Anwendung mit starken CYP2C8-Inhibitoren (z. B. Gemfibrozil) jetzt kontraindiziert

NEU in der SCHOLZ Datenbank: Landiolol (Rapibloc®)

Landiolol ist ein neuer Arzneistoff aus der Klasse der Betablocker, der klinisch zur kurzfristigen Behandlung von supraventrikulären Tachykardien eingesetzt wird und per Infusion verabreicht wird.

Im Rahmen der Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) sollten natürlich die typischen Kontraindikationen und Wechselwirkungen von Betablockern beachtet werden.

Genauere Informationen zu Arzneimittelrisiken von Landiolol und anderen Wirkstoffen finden Sie in der SCHOLZ Datenbank. Informieren Sie sich unter www.scholz-datenbank.de bzw. www.eprax.de und fordern Sie eine kostenlose Demo-Version an.

 

NEU in der SCHOLZ Datenbank: Etelcalcetid (Parsabiv ®)

Etelcalcetid ist ein calcimimetisch wirkender Pepdid-Arzneistoff. Etelcalcetid senkt die Parathormon-Sekretion, wodurch letztendlich die Serumcalcium- und Serumphosphatspiegel sinken. Etelcalcetid wird in bestimmten Fällen eingesetzt zur Behandlung des sekundaren Hyperparathyreoidismus (sHPT).

Da es sich um einen Pepdidwirkstoff handelt, gibt es keine pharmakokinetischen Interaktionen. Im Rahmen der Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) ist allerdings zu beachten, dass Hypocalcämien auftreten können, wenn Etelcalcetid gleichzeitig mit Arzneistoffen gegeben wird, die den Serumcalciumspiegel senken. Hypocalcämien können auch eine QT-Zeit-Verlängerung triggern. Mit den ähnlich wirkenden Arzneistoff Cinacalcet ist Etelcalcetid kontraindiziert.

Mehr Informationen zu Arzneimittelrisiken von Etelcalcetid und anderen Wirkstoffen finden Sie in der SCHOLZ Datenbank. Informieren Sie sich unter www.scholz-datenbank.de bzw. www.eprax.de und fordern Sie eine kostenlose Demo-Version an.