Archiv für den Monat: Mai 2016

Gebrauchsinformationen der SCHOLZ Datenbank im UKE für Patienten elektronisch verfügbar

Die Krankenhausapotheke des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) druckt künftig auf die für jeden Patienten einzeln verpackten Tütchen mit verordneten Tabletten, Kapseln und Dragees einen QR-Code. Über diesen werden Patienten auf die Gebrauchsinformationen der SCHOLZ Datenbank auf www.beipackzettel.de weitergeleitet und können sich dort – zusätzlich zu einem Aufklärungsgespräch – über die Risiken und Nebenwirkungen verschriebener Medikamente informieren. Es handelt sich hierbei um ein deutschlandweit einmaliges Digitalisierungsprojekt.

Weitere Informationen

Marginales Risiko – eine praktische Funktion bei der Wechselwirkungsanalyse von multimorbiden Patienten

Ein Stammkunde mit 11 Medikamenten, bei dem bereits vor kurzer Zeit ein vollständiger Medikations-Check inkl. einer Analyse der zahlreichen Wechselwirkungen gemacht wurde, bekommt ein neues Medikament.

Um direkt zu überblicken, welche Interaktionen durch dieses neue Medikament verursacht werden – also welche Wechselwirkungen im Gesamtbild neu hinzugekommen sind – kann der Button mit der Aufschrift „marginales Risiko“ betätigt werden. Hier kann ein Medikament ausgewählt werden und die Anzeige der Wechselwirkungen auf genau dieses z.B. neu hinzugekommene Medikament beschränkt werden. Dadurch gestaltet sich die Analyse viel übersichtlicher und man sieht direkt, ob schwere, klinisch relevante Interaktionen hinzugekommen sind.

Zusätzlich unterstützend wirkt natürlich der MDDI-Button, der ebenfalls Alarm schlägt, wenn multiple, klinisch relevante Wechselwirkungen auftreten würden und somit den Blick des Apothekers auf die wesentlichen Interaktionen lenkt.

Mehr Informationen dieser und anderer Funktionen der SCHOLZ Datenbank finden Sie via www.scholz-datenbank.de bzw. www.eprax.de.

Einführungsseminare zur SCHOLZ Datenbank: Jetzt anmelden!

Besuchen Sie uns und lernen Sie die SCHOLZ Datenbank kennen!

Ende Juni bieten der Deutsche Apothekerverlag und die ePrax AG deutschlandweit Seminare zur Einführung in die Arbeit mit der SCHOLZ Datenbank an.

  • Freitag, 17.06.2016,  14-16 Uhr, Deutsche Apotheker- und Ärztebank Filiale Düsseldorf
  • Donnerstag, 23.06.2016, 14-16 Uhr, Deutsche Apotheker- und Ärztebank Filiale Frankfurt am Main
  • Donnerstag, 30.06.2016, 14-16 Uhr, Deutsche Apotheker- und Ärztebank Filiale Berlin-Mitte

Dieses Seminar stellt Ihnen die Funktionen und Inhalte der SCHOLZ Datenbank vor, zeigt Ihnen, wie Sie die Medikationsanalyse optimieren und mithilfe der komfortablen Datenbank-Unterstützung wertvolle Zeit sparen.

 

Mehr Informationen zum Seminar und zur Anmeldung finden Sie unter

http://scholz-datenbank.de/sites/seminare

SCHOLZ Datenbank Optimierungssystem bei Kontraindikationen

Im letzten Beitrag wurde das ATC-Code basierte Optimierungssystem der SCHOLZ Datenbank für die Optimierung einer Medikation bei Allergien vorgestellt. Neben der Risikominimierung bei Wechselwirkungen und Allergien kann das Optimierungssystem auch zur Risikominimierung bei Kontraindikationen benutzt werden.

Hat man z.B. einen Parkinson-Patienten, der das Neuroleptikum Haloperidol zur Behandlung von Halluzinationen bekommen soll, wird die Ampel für Kontraindikationen rot aufleuchten. Schaut man nun in das Optimierungssystem findet man in der Gruppe der Neuroleptika mehrere Arzneimittel, die hinsichtlich der Grunderkrankung des Patienten risikoärmer sind wie z.B. Clozapin.

Aber Vorsicht:

Halluzinationen können bei manchen Parkinson-Therapeutika auch als Nebenwirkung auftreten. Dies würde man über die Funktion „Symptomatische Nebenwirkungen“ herausfinden!

(Mehr zur Funktion „symptomatische Nebenwirkungen unter: http://news.eprax.de/?p=505, http://news.eprax.de/?m=201602)

Deshalb wäre der erste Schritt zur Therapieoptimierung, die verdächtige Parkinson-Medikation in ihrer Dosis zu reduzieren, um die mögliche Nebenwirkung zu reduzieren. Wenn dies nicht weiterhilft, würde evtl. ein Neuroleptikum zum Einsatz kommen.

Mehr Informationen dieser und anderer Funktionen der SCHOLZ Datenbank finden Sie via www.scholz-datenbank.de bzw. www.eprax.de.

SCHOLZ Datenbank Optimierungssystem bei Allergien

Das ATC-Code basierte Optimierungssystem der SCHOLZ Datenbank kann sowohl für  eine Optimierung beim Auftreten von Wechselwirkungen als auch beim Auftreten von Kontraindikationen und Allergien genutzt werden.

Hat ein Patient eine Allergie gegen bestimmte Wirkstoffe, wird meist mit einem Blick klar, welche Medikamente dem betroffenen Patienten nicht verabreicht werden dürfen. Wenn ein Patient aber eine Allergie gegen bestimmte chemische Strukturelemente von Arzneistoffen aufweist, stellt sich diese Problematik weitaus schwieriger dar. Am Wirkstoffnamen sind diese Strukturelemente oft nicht erkennbar.

In der SCHOLZ Datenbank können auch Allergien gegen Wirkstoffgruppen eingegeben werden wie z.B. eine Sulfonamid-Allergie oder eine Allergie gegen Piperidin-Derivate. Tritt in so einem Fall eine Allergie-Warnung (rote Ampel) auf, kann man mit Hilfe des Optimierungssystems der SCHOLZ Datenbank einen alternativen Arzneistoff finden, der für den Allergiker geeignet ist.

Probieren sie diese Funktion in der SCHOLZ Datenbank einfach am Beispiel von einem Patienten mit einer Sulfonamid-Allergie aus, der mit dem Wirkstoff Celecoxib behandelt werden soll.

Mehr Informationen dieser und anderer Funktionen der SCHOLZ Datenbank finden Sie via www.scholz-datenbank.de bzw. www.eprax.de.