Archiv für den Monat: August 2014

Arzneimittelrisiken mit dem neuen Optimierungssystem der SCHOLZ Datenbank minimieren

Die SCHOLZ Datenbank und ihr Vorgänger, die SCHOLZ-Liste, sind seit über 30 Jahren zuverlässige Partner, wenn es um die Erkennung, Beurteilung und Vermeidung von Arzneimittelrisiken geht.

Die neueste Version der SCHOLZ Datenbank „AMTS ArzneimittelRisikoCheck“ enthält ein verbessertes Optimierungssystem mit dem der professionelle Anwender systematisch in kürzester Zeit alternative Arzneimittel zur Vermeidung von Wechselwirkungen findet. Dieses System ist ATC-Code basiert, wodurch eine optimale Übersicht über alternative Wirkstoffe, auch aus verwandten Wirkstoffgruppen, erreicht wird. Dem Arzt oder Apotheker wird auf einen Blick das Risikopotential aller Wirkstoffe, Dosierungen und Darreichungsformen aus der gleichen chemisch-therapeutisch-pharmakologischen Untergruppe angezeigt. Weiterhin kann er auch auf höherer Ebene zwischen den therapeutisch-pharmakologischen Untergruppen wechseln und alternative Therapiemöglichkeiten betrachten.

Die SCHOLZ Datenbank unterstützt AMTS im ordermed-Konzept

Die Medikationskarte von ordermed bietet den Patienten und Fachleuten wie Ärzten und Apothekern eine besondere Art der Kommunikation und erhöht so die Patientensicherheit. Von der Medikationskarte lassen sich alle wichtigen Medikationsdaten sowie Allergien oder Unverträglichkeiten der Patienten vom autorisierten Fachpersonal ablesen. Die Daten werden vom Patienten selbst eingepflegt und ständig aktualisiert.

Um Wechselwirkungen zu vermeiden kann der Patient die Apotheke seines Vertrauens auswählen und dieser seine Medikation elektronisch zur Überprüfung und Optimierung übermitteln. Dies geschieht in der Apotheke mit Hilfe der SCHOLZ Datenbank. Die Daten der Medikationskarte werden quasi direkt in die SCHOLZ Datenbank eingelesen und können dann durch den Apotheker analysiert werden. Dieses Konzept hilft Arzneimittelrisiken direkt nach der Neuverordnung von Medikamenten und somit vor der Ersteinnahme zu erkennen und sie zu vermeiden bzw. zu minimieren. Neben dem Wechselwirkungsrisiko lassen sich auch Allergien, altersbezogene Warnhinweise (Priscus-Liste), Arzneimittelnebenwirkungen sowie Kontraindikationen erkennen. Spezielle Funktionen, wie z.B. das Optimierungssystem, die Anzeige von kumulierenden Nebenwirkungen oder die Suche nach symptomatischen Nebenwirkungen, unterstützen den Apotheker dem Patienten bei alltäglichen Fragestellungen zu Neben- und Wechselwirkungen wichtige Hinweise zu geben.