Kategorie-Archiv: Allgemein

Rote Hand Brief zu Fingolimod (Gilenya®)

Fingolimod (Gilenya®), was zur Behandlung bestimmter Formen hochaktiver schubförmig-remittierend verlaufender Multipler Sklerose bei erwachsenen Patienten eingesetzt wird, ist bereits bekannt für sein Risiko schwerwiegender Herzrhythmusstörungen auszulösen.

Trotzdem wurden Fälle von schwerwiegenden Arrhythmien bis hin zu Todesfällen festgestellt. Deshalb wurden nun die Kontraindikationen bei bestehenden kardialen Erkrankungen wurden erweitert.

Absolut kontraindiziert ist Fingolimod nun bei Patienten mit

  • schweren Herzrhythmusstörungen, die Antiarrhythmika aus der Klasse Ia oder III erhalten,
  • Patienten mit Myokardinfarkt, Schlaganfall, TIA (transitorisch ischämische Attacke) bestimmten Formen der Herzinsuffizienz und Angina pectoris,
  • einem QT-Intervall >500 ms
  • AV-Block Grad 2,3 sowie Sick-Sinus Symdrom bei Patienten ohne Herzschrittmachen

Dies sollten sowohl Ärzte als auch Apotheker im Rahmen der Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) bei Verordnung und Medikationsanalysen unbedingt berücksichtigen. Die Informationen finden Sie selbstverständlich ab dem nächsten Update am 15.11 in der SCHOLZ Datenbank.

Quelle: Rote Hand Brief zu Fingolimod (Gilenya®), Novartis, 06.11.2017, Zur Ansticht hinterlegt bei der Arzneimittelkomission der deutschen Ärzteschaft: https://www.akdae.de/Arzneimittelsicherheit/RHB/Archiv/2017/20171106.pdf

Bald geht es wieder los… Melden Sie sich jetzt noch schnell an zu den neuen SCHOLZ Datenbank Seminaren!

Die Seminarreihe “Medikationsanalyse anhand von Fallbeispielen mit der SCHOLZ Datenbank” startet wieder in die nächste Runde!

In diesen Seminaren stellt Frau Dr. Stefanie Brune, Leiterin der medizinisch-wissenschaftlichen Abteilung der Datenbank, die Funktionen und Inhalte der SCHOLZ Datenbank anhand von Fallbeispielen vor. Nach der Besprechung einiger Fallbeispiele haben die Teilnehmer in der zweiten Seminarhälfte die Möglichkeit selber einen Fall mit der Datenbank zu bearbeiten und können Frau Dr. Brune dabei mit Fragen löchern.

Nutzen auch Sie die Gelegenheit und melden Sie sich schnell noch an. Bei Fragen und Interesse wenden Sie sich bitte an Frau Raseikina vom Deutschen Apotheker Verlag unter der Telefonnummer 0711/2582-356. Die aktuellen Semianrtermine finden Sie unter http://www.scholz-datenbank.de/sites/seminare 

Die SCHOLZ Datenbank bietet auch Inhouse-Schulungen in Apotheken an. Gerne schicken wir Ihnen gerne ein Angebot zu, Dazu wenden Sie sich einfach per E-Mail an medwiss@scholz-datenbank.de oder telefonisch an unter 089 / 92 90 91 0

SCHOLZ Datenbank präsentierte auf der Expopharm neue Wechselwirkungs-Klassen und Dosierungsschemata für den Medikationsplan sowie eine Schnittstelle zur ADG-Apothekensoftware

Mit den Wechselwirkungs-Klassen steht eine neue Systematik der Bewertung von Wechselwirkungen in der SCHOLZ Datenbank zur Verfügung. Dadurch wird die bewährte duale Differenzierung der Wechselwirkungen hinsichtlich Schweregrad und Häufigkeit durch eine entscheidungsorientierte Einstufung im Sinne einer “triple classification of drug interactions” ergänzt. Die neue Klassifizierzung ist sehr differenziert und vermittelt insbesondere auch klare generelle Handlungsempfehlungen, die dem Anwender gezielte Maßnahmen für die jeweilige Interaktion vorschlagen.

Die neuen Dosierungsschemata zeigen für ein Arzneimittel die gebräuchlichen Dosierungen mit den üblichen Einnahmehinweisen in dem “0-0-0-0″-Format, wie es der Medikationsplan verlangt. Dieses Tool übernimmt direkt 2 wichtige Funktionen: Zum einen ist es hiermit möglich, in Sekundenschnelle die richtige Dosierung inklusive den passenden Einnahmehinweis zuzuordnen, zum anderen wird hier eine direkte Kontrolle der vom Arzt verordneten oder vom Patienten angegebenen Dosierung ermöglicht.

Eine weitere Neuerung aus dem Jahr 2017 stieß ebenfalls auf der expopharm 2017 auf großes Interesse, die sog. SCHOLZ Datenbank PM. PM steht für “Personalisierte Medizin“. Hier werden genetische Faktoren, welche die Ausstattung des Patienten mit bestimmten Arzneistoff-abbauenden Enzymen beschreiben, sowohl qualitativ als auch quantitativ analysiert. Diese Informationen werden, wie auch die Informationen für multi drug drug interactions (MDDI), mit einem Warnbutton und einem tabellarischen Protokoll dargestellt. Darüberhinaus werden auch Empfehlungen zu Dosierungsanpassungen gegeben. Die SCHOLZ Datenbank kann nun sowohl unterschiedliche genetische Ausstattungen des Patienten als auch mögliche Enzymhemmungen gleichzeitig berücksichtigen und daraus ein kumuliertes Ergebnis generieren.

Auch eine neue Schnittstelle zu den ADG-Kassensystemen A3000 und S3000 wurde auf der expopharm vorgestellt. Dies kann als erheblicher Fortschritt bei der Ökononomisierung von AMTS in der Apotheke betrachtet werden. Die neue Schnittstelle mit dem ADG-System ermöglicht eine schnelle Medikationsdatenübertragung aus der Kasse heraus in die SCHOLZ Datenbank. Das AMTS-Modul der ADG wird zukünftig noch mit einer erweiterten Schnittstelle ausgestattet werden, so dass ganze Medikationspläne übertragen und mit der SCHOLZ Datenbank einer AMTS-Prüfung unterzogen werden können.

expopharm 2017: ADG präsentiert Schnittstelle zur SCHOLZ Datenbank

Der Countdown läuft: Nur noch 12 Tage bis zur expopharm 2017!

 

Lange erwartet und nun endlich verfügbar: Eine Schnittstelle der SCHOLZ Datenbank zu den Warenwirtschaftssystemen A3000 und S3000 der ADG!

Eine erste Version dieser neuen Schnittstelle wird von der ADG auf der expopharm 2017 in Düsseldorf am ADG-Stand in Halle 6, Stand C-19 präsentiert.

 

Das Team der SCHOLZ Datenbank hat auch noch ein paar Neuerungen im Gepäck:

Besuchen Sie uns am Stand des Deutschen Apotheker Verlags, Halle 6, Stand F-07. HIer bekommen Sie alle Infos zu den Funktionen und Inhalten der SCHOLZ Datenbank und eine individuelle Live-Präsentation der Datenbank! Wir freuen uns auf Sie!

Carolin Gottwald wurde als PKA in der Hirsch Apotheke in Lüdenscheid ausgebildet und wir freuen uns, dass Sie ihre Abschlussprüfung als Beste ihres Fachs bestanden hat.

Außerdem freuen wir uns sehr, dass Frau Gottwald auch weiterhin in der Hirsch Apotheke tätig sein wird und darüber hinaus auch verstärkt in der Redaktion der SCHOLZ Datenbank sowie in der telefonischen Erstbetreuung der Scholz Datenbank Anwender mitarbeiten wird.

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Pressemitteilung: Hirsch-Apotheke und SCHOLZ Datenbank/ePrax GmbH kooperieren mit Universitäten in Westfalen

Erster Promotionsstudent startet im Oktober!

Lüdenscheid, den 21. Juli 2017: Die Hirsch-Apotheke hat ein neues Promotionsprogramm für Apothekerinnen und Apotheker ins Leben gerufen. Dieses Programm ist dual aufgebaut und bietet jungen Pharmazeutinnen und Pharmazeuten einerseits die Unterstützung bei der Promotion und andererseits die Möglichkeit der praktischen Tätigkeit in einer öffentlichen Apotheke mit dem Schwerpunkt auf der ArzneimittelTherapieSicherheit (AMTS).

Die Promotionsarbeiten zur Erlangung des Doktorgrades können entweder auf dem Gebiet der Klinischen Pharmakologie oder der Klinischen Pharmazie durchgeführt werden. Entsprechend wurden Kooperationen zum einen mit Frau Prof. Dr. med. Petra Thürmann,  Lehrstuhlinhaberin des Instituts für Klinische Pharmakologie der Universität Witten-Herdecke, zum anderen mit Herrn Prof. Dr. Georg Hempel, Institut für Pharmazeutische und Medizinische Chemie der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, vereinbart.

Die komplette Pressemitteilung finden Sie bitte hier

ADG-Schnittstelle zur SCHOLZ Datenbank für mehr AMTS

Die Hirsch-Apotheke ist seit vielen Jahren Anwender der ADG-Apothekensoftware A3000. Im Februar 2017 wurde eine komplette erweiterte Neuanlage in der Apotheke installiert, die auch eine Schnittstelle zwischen der ADG-Kassensoftware und der SCHOLZ Datenbank unterstützt. Eine solche Schnittstelle war Voraussetzung für die Neuinvestition in der Apotheke, da die SCHOLZ Datenbank bei einer umfassenden Medikationsanalyse von essentieller Bedeutung ist und nur bei einer schnellen Medikationsdatenübertragung aus der Kasse heraus die Durchführung einer solchen Analyse mit vertretbarem Zeitaufwand möglich ist.

Zwischen Hirsch-Apotheke und ADG wurde darüber hinaus vereinbart, dass das neue AMTSModul der ADG zukünftig noch mit einer erweiterten Schnittstelle ausgestattet wird, so dass ganze Medikationspläne übertragen und mit der SCHOLZ Datenbank einer AMTS-Prüfung unterzogen werden können. Diese Schnittstelle soll bis Ende 2017 bundesweit für alle Benutzer der Systeme A3000 und S3000 verfügbar sein und zum Erwerb angeboten werden. Somit wird jeder ADG-Anwender entscheiden können, ob er die SCHOLZ Datenbank über eine elegante Schnittstellenanbindung mit seiner Apothekensoftware nutzen möchte.

Weitere Informationen in unserer Pressemitteilung

Rote Hand Brief zu Selexipag (Uptravi®)

Selexipag ist ein Prostacyclin-(IP)-Rezeptor-Agonist, der in der Therapie der pulmonal arteriellen Hypertonie (PAH) eingesetzt wird.  In einem „Rote Hand Brief“ vom 9. Juni 2017 informiert der Hersteller über neue Erkenntnisse zur gleichzeitigen Therapie mit CYP2C8-Inhibitoren.

Dass Selexipag sowie sein aktiver Metabolit Substrate von CYP2C8 sind und mit starken CYP2C8-Inhibitoren nur mit Vorsicht angewendet werden soll, war bereits bekannt. Es gab jedoch keine kinetischen Studien dazu. Neu ist nun, dass die gleichzeitige Anwendung von starken CYP2C8-Inhibitoren kontraindiziert ist und moderate CYP2C8-Inhibitoren nur mit Vorsicht gleichzeitig angewendet werden sollen. Diese Erhöhung der Sicherheitsvorkehrungen resultiert aus einer Studie, in der bei gleichzeitiger Gabe von Selexipag mit dem starken CYP2C8-Hemmer Gemfibrozil eine doppelt so hohe Selexipag-Exposition sowie eine 11-fach höhere Exposition mit dem aktiven Metaboliten von Selexipag festgestellt wurde, wodurch das Risiko von Nebenwirkungen ansteigt.

Mehr Informationen zu Arzneimittelrisiken von Selexipag und anderen Wirkstoffen finden Sie in der SCHOLZ Datenbank. Informieren Sie sich unter www.scholz-datenbank.de bzw. www.eprax.de und fordern Sie eine kostenlose Demo-Version an.

 Quelle: Rote Hand Brief zu Uptravi® vom 09. Juni 2017: Uptravi® (Selexipag): Gleichzeitige Anwendung mit starken CYP2C8-Inhibitoren (z. B. Gemfibrozil) jetzt kontraindiziert

NEU in der SCHOLZ Datenbank: Landiolol (Rapibloc®)

Landiolol ist ein neuer Arzneistoff aus der Klasse der Betablocker, der klinisch zur kurzfristigen Behandlung von supraventrikulären Tachykardien eingesetzt wird und per Infusion verabreicht wird.

Im Rahmen der Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) sollten natürlich die typischen Kontraindikationen und Wechselwirkungen von Betablockern beachtet werden.

Genauere Informationen zu Arzneimittelrisiken von Landiolol und anderen Wirkstoffen finden Sie in der SCHOLZ Datenbank. Informieren Sie sich unter www.scholz-datenbank.de bzw. www.eprax.de und fordern Sie eine kostenlose Demo-Version an.

 

NEU in der SCHOLZ Datenbank: Etelcalcetid (Parsabiv ®)

Etelcalcetid ist ein calcimimetisch wirkender Pepdid-Arzneistoff. Etelcalcetid senkt die Parathormon-Sekretion, wodurch letztendlich die Serumcalcium- und Serumphosphatspiegel sinken. Etelcalcetid wird in bestimmten Fällen eingesetzt zur Behandlung des sekundaren Hyperparathyreoidismus (sHPT).

Da es sich um einen Pepdidwirkstoff handelt, gibt es keine pharmakokinetischen Interaktionen. Im Rahmen der Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) ist allerdings zu beachten, dass Hypocalcämien auftreten können, wenn Etelcalcetid gleichzeitig mit Arzneistoffen gegeben wird, die den Serumcalciumspiegel senken. Hypocalcämien können auch eine QT-Zeit-Verlängerung triggern. Mit den ähnlich wirkenden Arzneistoff Cinacalcet ist Etelcalcetid kontraindiziert.

Mehr Informationen zu Arzneimittelrisiken von Etelcalcetid und anderen Wirkstoffen finden Sie in der SCHOLZ Datenbank. Informieren Sie sich unter www.scholz-datenbank.de bzw. www.eprax.de und fordern Sie eine kostenlose Demo-Version an.