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Frohe Weihnachten!

Wir wünschen all unseren Kunden und Interessierten ein frohes Weihnachtsfest!

Genießen Sie die Feiertage im Kreise Ihrer Familie und erholen Sie sich gut!

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Alles in EINEM: MDDI Calculator der SCHOLZ Datenbank berücksichtigt neben dem pharmakogenetischen Status nun auch die Niereninsuffizienz bei der Berechnung von Plasmaspiegelveränderungen bei multiplen Interaktionen

„Der MDDI Calculator der SCHOLZ Datenbank (SDB) wurde – in der Sprache der Konstrukteure hoch komplizierter Uhren ausgedrückt – um eine wichtige Komplikation ergänzt, nämlich die Niereninsuffizienz“, so Apotheker Wolfgang Scholz, Gründer der SCHOLZ Datenbank.

Damit wird die im Mai 2017 intensivierte Ausrichtung der SDB auf  eine “Personalisierte  Medizin” bzw. „Precision Medicine” (1, 2, 3) ganz wesentlich komplettiert, da nunmehr die Beeinflussung der Pharmakokinetik und der Pharmakodynamik eines Arzneimittels bei Polypharmazie mit multiplen Interaktionsmechanismen  und unter Berücksichtigung des pharmakogenetischen Status und zusätzlich der Nierenfunktion mit einer Rechenoperation bzw. einem Mausklick ermittelt werden kann. Die SDB ist nun erstmals in der Lage, bei Vorgabe von Patientenprofilen mit Polymorphismus und unterschiedlichem Grad der Niereninsuffizienz auch in komplexen Szenarien der Polypharmazie Schätzwerte für die Änderungen der Exposition (AUC) und daraus resultierende Dosisanpassungen eines Arzneimittels zu ermitteln.

Vollständige Pressemitteilung

NEU in der SCHOLZ Datenbank: Dupilumab (Dupixent®)

Dupilumab (Dupixent®) ist ein neuer monoklonaler Antikörper, der in der Therapie der mittelschwereren bis schweren atopischer Dermatitis bei Erwachsenen eingesetzt wird. Eine topische Therapie z.B. mit Glucocorticoiden kann ergänzend durchgeführt werden. Dupilumab wirkt über Hemmung des Interleukin-4- und Interleukin-13-Signalwegs.

Was ist im Rahmen der Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) zu beachten?

Als Initialdosis werden 2 subkutane Injektionen mit je 300 mg gegeben, danach eine Injektion mit 300 mg alle 2 Wochen.

Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sind nahezu auszuschließen.

Zu beachten ist, dass Patienten mit Helminthosen nicht mit Dupilumab behandelt werden sollten, da durch die Hemmung der o.g. Interleukine die Immunreaktion auf Helminthosen beeinflusst wird. Somit sollten solche Infektionen vor der Behandlung mit Dupilumab behandelt werden.

Häufige Nebenwirkungen sind z.B. eine Konjunktivitis (sowohl infektiös als auch allergisch), orale Herpesinfektionen, Blepharitis, Juckreiz an den Augen und Kopfschmerzen. Sehr häufig sind Reaktionen an der Injektionsstelle.

 

Genauere Informationen zu Arzneimittelrisiken von Dupilumab und anderen Wirkstoffen finden Sie in der SCHOLZ Datenbank. Informieren Sie sich unter www.scholz-datenbank.de bzw. www.eprax.de und fordern Sie eine kostenlose Demo-Version an.

NEU in der SCHOLZ Datenbank: Tivozanib (Fotivda®)

Tivozanib (Fotivda®) ist indiziert zur Erstlinientherapie bei Erwachsenen mit fortgeschrittenem Nierenzellkarzinom. Es wirkt über eine Hemmung der VEGF-Rezeptor-Tyrosinkinase, wodurch die Angiogenese unterdrückt wird.

Was ist im Rahmen der Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) zu beachten?

Ein Behandlungszyklus mit Tivozanib entspricht einer 21-tägigen Einnahme von einer Kapsel Tivozanib (1340 mg) täglich mit einer 7-tägigen Einnahmepause im Anschluss. Es gibt keine konkreten Empfehlungen zu Dosisanpassungen bei Niereninsuffizienz, allerdings ist bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz und Dialysepatienten Vorsicht angebracht. Bei schwerer Leberfunktionsstörung sollte nur alle 2 Tage 1 Kapsel mit 1340 mg Tivozanib eingenommen werden. Außerdem sind Dosisreduktionen beim Auftreten schwerer Nebenwirkungen vorzunehmen. Dazu ist auch 1 Kapsel mit 890 mg Tivozanib m Handel.

Sehr häufige Nebenwirkungen sind Hypertonie, Appetitminderung und Gewichtsverlust, Atembeschwerden, (Rücken)schmerzen sowie das Hand-Fuß-Syndrom. Häufig traten in Studien auch thromboembolische Ereignisse, erhöhte Leberenzymwerte und Proteinurie  auf.

Darüber hinaus hat Tivozanib das Potential das QT-Intervall zu verlängern. Hier sollten weitere Risikofaktoren des Patienten berücksichtigt werden und entsprechende Vorkehrungen getroffen werden. Eine Therapie mit starken CYP3A4-Induktoren sollte während der Tivozanib-Therapie vermieden werden; Johanniskrautpräparate sind kontraindiziert.

Mehr Informationen zu Arzneimittelrisiken von Tivozanib und anderen Wirkstoffen finden Sie in der SCHOLZ Datenbank. Informieren Sie sich unter www.scholz-datenbank.de bzw. www.eprax.de und fordern Sie eine kostenlose Demo-Version an.

Rote Hand Brief zu Fingolimod (Gilenya®)

Fingolimod (Gilenya®), was zur Behandlung bestimmter Formen hochaktiver schubförmig-remittierend verlaufender Multipler Sklerose bei erwachsenen Patienten eingesetzt wird, ist bereits bekannt für sein Risiko schwerwiegender Herzrhythmusstörungen auszulösen.

Trotzdem wurden Fälle von schwerwiegenden Arrhythmien bis hin zu Todesfällen festgestellt. Deshalb wurden nun die Kontraindikationen bei bestehenden kardialen Erkrankungen wurden erweitert.

Absolut kontraindiziert ist Fingolimod nun bei Patienten mit

  • schweren Herzrhythmusstörungen, die Antiarrhythmika aus der Klasse Ia oder III erhalten,
  • Patienten mit Myokardinfarkt, Schlaganfall, TIA (transitorisch ischämische Attacke) bestimmten Formen der Herzinsuffizienz und Angina pectoris,
  • einem QT-Intervall >500 ms
  • AV-Block Grad 2,3 sowie Sick-Sinus Symdrom bei Patienten ohne Herzschrittmachen

Dies sollten sowohl Ärzte als auch Apotheker im Rahmen der Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) bei Verordnung und Medikationsanalysen unbedingt berücksichtigen. Die Informationen finden Sie selbstverständlich ab dem nächsten Update am 15.11 in der SCHOLZ Datenbank.

Quelle: Rote Hand Brief zu Fingolimod (Gilenya®), Novartis, 06.11.2017, Zur Ansticht hinterlegt bei der Arzneimittelkomission der deutschen Ärzteschaft: https://www.akdae.de/Arzneimittelsicherheit/RHB/Archiv/2017/20171106.pdf

Bald geht es wieder los… Melden Sie sich jetzt noch schnell an zu den neuen SCHOLZ Datenbank Seminaren!

Die Seminarreihe “Medikationsanalyse anhand von Fallbeispielen mit der SCHOLZ Datenbank” startet wieder in die nächste Runde!

In diesen Seminaren stellt Frau Dr. Stefanie Brune, Leiterin der medizinisch-wissenschaftlichen Abteilung der Datenbank, die Funktionen und Inhalte der SCHOLZ Datenbank anhand von Fallbeispielen vor. Nach der Besprechung einiger Fallbeispiele haben die Teilnehmer in der zweiten Seminarhälfte die Möglichkeit selber einen Fall mit der Datenbank zu bearbeiten und können Frau Dr. Brune dabei mit Fragen löchern.

Nutzen auch Sie die Gelegenheit und melden Sie sich schnell noch an. Bei Fragen und Interesse wenden Sie sich bitte an Frau Raseikina vom Deutschen Apotheker Verlag unter der Telefonnummer 0711/2582-356. Die aktuellen Semianrtermine finden Sie unter http://www.scholz-datenbank.de/sites/seminare 

Die SCHOLZ Datenbank bietet auch Inhouse-Schulungen in Apotheken an. Gerne schicken wir Ihnen gerne ein Angebot zu, Dazu wenden Sie sich einfach per E-Mail an medwiss@scholz-datenbank.de oder telefonisch an unter 089 / 92 90 91 0

SCHOLZ Datenbank präsentierte auf der Expopharm neue Wechselwirkungs-Klassen und Dosierungsschemata für den Medikationsplan sowie eine Schnittstelle zur ADG-Apothekensoftware

Mit den Wechselwirkungs-Klassen steht eine neue Systematik der Bewertung von Wechselwirkungen in der SCHOLZ Datenbank zur Verfügung. Dadurch wird die bewährte duale Differenzierung der Wechselwirkungen hinsichtlich Schweregrad und Häufigkeit durch eine entscheidungsorientierte Einstufung im Sinne einer “triple classification of drug interactions” ergänzt. Die neue Klassifizierzung ist sehr differenziert und vermittelt insbesondere auch klare generelle Handlungsempfehlungen, die dem Anwender gezielte Maßnahmen für die jeweilige Interaktion vorschlagen.

Die neuen Dosierungsschemata zeigen für ein Arzneimittel die gebräuchlichen Dosierungen mit den üblichen Einnahmehinweisen in dem “0-0-0-0″-Format, wie es der Medikationsplan verlangt. Dieses Tool übernimmt direkt 2 wichtige Funktionen: Zum einen ist es hiermit möglich, in Sekundenschnelle die richtige Dosierung inklusive den passenden Einnahmehinweis zuzuordnen, zum anderen wird hier eine direkte Kontrolle der vom Arzt verordneten oder vom Patienten angegebenen Dosierung ermöglicht.

Eine weitere Neuerung aus dem Jahr 2017 stieß ebenfalls auf der expopharm 2017 auf großes Interesse, die sog. SCHOLZ Datenbank PM. PM steht für “Personalisierte Medizin“. Hier werden genetische Faktoren, welche die Ausstattung des Patienten mit bestimmten Arzneistoff-abbauenden Enzymen beschreiben, sowohl qualitativ als auch quantitativ analysiert. Diese Informationen werden, wie auch die Informationen für multi drug drug interactions (MDDI), mit einem Warnbutton und einem tabellarischen Protokoll dargestellt. Darüberhinaus werden auch Empfehlungen zu Dosierungsanpassungen gegeben. Die SCHOLZ Datenbank kann nun sowohl unterschiedliche genetische Ausstattungen des Patienten als auch mögliche Enzymhemmungen gleichzeitig berücksichtigen und daraus ein kumuliertes Ergebnis generieren.

Auch eine neue Schnittstelle zu den ADG-Kassensystemen A3000 und S3000 wurde auf der expopharm vorgestellt. Dies kann als erheblicher Fortschritt bei der Ökononomisierung von AMTS in der Apotheke betrachtet werden. Die neue Schnittstelle mit dem ADG-System ermöglicht eine schnelle Medikationsdatenübertragung aus der Kasse heraus in die SCHOLZ Datenbank. Das AMTS-Modul der ADG wird zukünftig noch mit einer erweiterten Schnittstelle ausgestattet werden, so dass ganze Medikationspläne übertragen und mit der SCHOLZ Datenbank einer AMTS-Prüfung unterzogen werden können.

expopharm 2017: ADG präsentiert Schnittstelle zur SCHOLZ Datenbank

Der Countdown läuft: Nur noch 12 Tage bis zur expopharm 2017!

 

Lange erwartet und nun endlich verfügbar: Eine Schnittstelle der SCHOLZ Datenbank zu den Warenwirtschaftssystemen A3000 und S3000 der ADG!

Eine erste Version dieser neuen Schnittstelle wird von der ADG auf der expopharm 2017 in Düsseldorf am ADG-Stand in Halle 6, Stand C-19 präsentiert.

 

Das Team der SCHOLZ Datenbank hat auch noch ein paar Neuerungen im Gepäck:

Besuchen Sie uns am Stand des Deutschen Apotheker Verlags, Halle 6, Stand F-07. HIer bekommen Sie alle Infos zu den Funktionen und Inhalten der SCHOLZ Datenbank und eine individuelle Live-Präsentation der Datenbank! Wir freuen uns auf Sie!

Carolin Gottwald wurde als PKA in der Hirsch Apotheke in Lüdenscheid ausgebildet und wir freuen uns, dass Sie ihre Abschlussprüfung als Beste ihres Fachs bestanden hat.

Außerdem freuen wir uns sehr, dass Frau Gottwald auch weiterhin in der Hirsch Apotheke tätig sein wird und darüber hinaus auch verstärkt in der Redaktion der SCHOLZ Datenbank sowie in der telefonischen Erstbetreuung der Scholz Datenbank Anwender mitarbeiten wird.

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