SCHOLZ Datenbank Optimierungssystem bei Kontraindikationen

12. Mai 2016 Aus Von admin

Im letzten Beitrag wurde das ATC-Code basierte Optimierungssystem der SCHOLZ Datenbank für die Optimierung einer Medikation bei Allergien vorgestellt. Neben der Risikominimierung bei Wechselwirkungen und Allergien kann das Optimierungssystem auch zur Risikominimierung bei Kontraindikationen benutzt werden.

Hat man z.B. einen Parkinson-Patienten, der das Neuroleptikum Haloperidol zur Behandlung von Halluzinationen bekommen soll, wird die Ampel für Kontraindikationen rot aufleuchten. Schaut man nun in das Optimierungssystem findet man in der Gruppe der Neuroleptika mehrere Arzneimittel, die hinsichtlich der Grunderkrankung des Patienten risikoärmer sind wie z.B. Clozapin.

Aber Vorsicht:

Halluzinationen können bei manchen Parkinson-Therapeutika auch als Nebenwirkung auftreten. Dies würde man über die Funktion „Symptomatische Nebenwirkungen“ herausfinden!

(Mehr zur Funktion „symptomatische Nebenwirkungen unter: http://news.eprax.de/?p=505, http://news.eprax.de/?m=201602)

Deshalb wäre der erste Schritt zur Therapieoptimierung, die verdächtige Parkinson-Medikation in ihrer Dosis zu reduzieren, um die mögliche Nebenwirkung zu reduzieren. Wenn dies nicht weiterhilft, würde evtl. ein Neuroleptikum zum Einsatz kommen.

Mehr Informationen dieser und anderer Funktionen der SCHOLZ Datenbank finden Sie via www.scholz-datenbank.de bzw. www.eprax.de.