Neuer MDDI Calculator der SCHOLZ Datenbank in der Hirsch-Apotheke Lüdenscheid präsentiert

30. November 2015 Aus Von admin

Anlässlich der bundesweiten Markteinführung des neuen „MDDI Calculator“ der SCHOLZ Datenbank fand eine Vorstellung in den Räumen der Hirsch-Apotheke in Lüdenscheid statt. Die neue Datenbanksoftware wurde schon bei der Präsentation des Prototypen vor wenigen Wochen auf der Messe Expopharm in Düsseldorf vom Fachpublikum begeistert aufgenommen.

Jetzt freuten sich Apothekeninhaber Wolfgang U. Scholz, Entwickler des MDDI-Calculators, und seine Mitarbeiter gemeinsam mit Bürgermeister Dieter Dzewas über die Neuentwicklung, die es ermöglicht multiple Wechselwirkungen zwischen beliebig vielen Arzneimitteln qualitativ und quantitativ zu analysieren. „So ein System müssten doch alle Ärzte benutzen“ so Bürgermeister Dzewas, der sich alle Funktionen der SCHOLZ Datenbank sehr interessiert anhand von Fallbeispielen erläutern liess. Besonderen Anklang fand neben dem neuen MDDI Calculator auch das Optimierungssystem der SCHOLZ Datenbank, welches den Anwender in die Lage versetzt, bei gefährlichen Medikationen in kürzester Zeit risikoärmere Alternativen zu finden.

MDDI Einführung 261115    MDDI Calculator Einführung (2) 261115

Was verbirgt sich hinter dem Begriff MDDI Calculator und was macht dieses System so besonders bzw. welchen Mehrwert bietet es?

Während herkömmliche Systeme Wechselwirkungen in der Regel nur zwischen zwei Wirkstoffen, also pärchenweise betrachten, können mit dem MDDI Calculator Beeinflussungen eines Arzneimittels durch beliebig viele andere Arzneimittel und „multiple“ Interaktionsmechanismen („Multi Drug Drug Interactions“) in Sekundenschnelle qualitativ und quantitativ untersucht werden. Der MDDI Calculator lässt mit einem einzigen Klick und Blick anhand einer übersichtlichen Tabelle erkennen, wie zum Beispiel die Dosisanpassung von Warfarin aussehen könnte, wenn es gleichzeitig mit Fluconazol, Ciprofloxacin und Omeprazol kombiniert wird. So schafft der MDDI Calculator mehr Transparenz und minimiert die mühsame und zugleich zeitaufwendige Arbeit, die Risiken multipler Interaktionen richtig zu deuten und sie in ihrer gesamten Wertigkeit für ein betroffenes Arzneimittel einzuschätzen.

Die Datenbank blickt auf eine langjährige Tradition zurück und hat ihre Ursprünge in Lüdenscheid in der Hirsch-Apotheke, die sozusagen das Stammhaus der SCHOLZ Datenbank darstellt. Sie ist vor mehr als 30 Jahren aus der 1981 gedruckten „SCHOLZ-Liste Arzneimittelwechselwirkungen“ hervorgegangen und zählt damit zu den ersten Arzneimittelinformationssystemen weltweit. Seit dieser Zeit wurde Sie kontinuierlich unter Leitung von Apotheker Wolfgang U. Scholz aufgebaut und gepflegt. Von Anfang an war das Ziel, Wechselwirkungen besonders transparent und präzise darzustellen, z.B. auch durch eine zweidimensionale Risikoklassifizierung, die einerseits die Gefährlichkeit, andererseits die Wahrscheinlichkeit eines Interaktionsproblems darstellt.

„Die Systematik des MDDI Calculators ist ein absolutes Novum auf dem Gebiet der Wechselwirkungsanalyse. Die Entwicklung weg von der Pärchen-Analyse hin zu einer allgemeineren Theorie, die Wechselwirkungen als „Multi Drug Drug Interactions“ versteht und darüber hinaus quantitativ beschreibt, wird die Beratungseffizienz auf diesem wichtigen Feld der AMTS-Analyse auf ein völlig neues Niveau anheben“, so Apothekerin Dr. Stefanie Brune, die in der Hirsch-Apotheke für die Erstellung von Medikationsplänen und die Analyse von Wechselwirkungen verantwortlich ist.

Weitere Informationen zum MDDI Calculator finden Sie auch auf der Webseite der ePrax AG, www.eprax.de, die die SCHOLZ Datenbank bundweit vertreibt.