Expopharm 2015 in Düsseldorf: Bei Interaktionen besser und schneller informiert sein mit MDDI Multi Drug Drug Interactions der SCHOLZ Datenbank

5. Oktober 2015 Aus Von admin

Die neuen SCHOLZ Datenbank Module stießen bei den Besuchern der expopharm 2015 auf großes Interesse.

Besonders das Modul MDDI – Multi Drug Drug Interactions – begeisterte Besucher, Firmen und Journalisten auf Anhieb.

Was genau ist MDDI und wofür steht es?

Hier die Erklärung:

Die Beeinflussung eines Arzneimittels durch beliebig viele andere Arzneimittel und „multiple“ Interaktionsmechanismen in Sekundenschnelle qualitativ und quantitativ zu erkennen, das ist mit der SCHOLZ Datenbank 2016 mit ihrem völlig neuen Datenbankmodell und dem MDDI Calculator möglich. Traditionelle Systeme ermitteln Wechselwirkungen in der Regel nur zwischen zwei Wirkstoffen, also pärchenweise. Es liegt dann am Anwender, die dargestellten Risiken richtig zu deuten und sie in ihrer gesamten Wertigkeit für ein betroffenes Arzneimittel einzuschätzen. Dieses Verfahren ist mühsam und zeitaufwendig. Die Vielzahl angezeigter Wechselwirkungen überflutet den Anwender auch häufig. Der MDDI Calculator lässt nun mit einem einzigen Klick und Blick erkennen, wie zum Beispiel die Dosisanpassung von Warfarin aussehen könnte, wenn es gleichzeitig mit Fluconazol, Ciproflloxacin und Omeprazol kombiniert wird.

Diese Sichtweise machte es notwendig, das alte “Pärchen-Modell der Interaktionen” durch eine für beliebig viele Arzneimittelbeziehungen gültige allgemeine Theorie der Wechselwirkungen zu ersetzen. Dies geschieht in der SCHOLZ Datenbank durch ein neuartiges Verfahren die Interaktionen als „MDDI“ Multi Drug Drug Interactions betrachtet und analysiert. Dadurch wird einerseits die Fokussierung auf die Arzneimittel unterstützt, die von schweren multiplen, in ihrer Gänze nicht unmittelbar einsichtigen Wechselwirkungen betroffen sind. Der MDDI Calculator ermöglicht andererseits und darüber hinaus durch Einbeziehung pharmakokinetischer Modelle und Daten eine quantitative Analyse, d.h. die Berechnung von Schätzwerten für Dosisanpassungen bei multiplen Interaktionen.

Praktische Problemstellungen lassen sich nun im Gespräch mit Arzt und Patient wesentlich einfacher erläutern. Warum wird das Risiko für Rhabdomyolyse und akutes Nierenversagen deutlich erhöht, wenn ein stabil mit Simvastatin und Amlodipin eingestellter Patient zusätzlich Ciprofloxacin verordnet bekommt? Welche Dosisanpassung kann erforderlich sein, wenn Aripiprazol mit Cinacalcet und Itraconazol jeweils alleine oder zusätzlich in Kombination verabreicht wird? Der neue MDDI Calculator der SCHOLZ Datenbank findet die Antwort auf diese komplexen Fragen sekundenschnell.

IMAG3457  IMAG3454Vorstand der ePrax AG und Apotheker Wolfgang Scholz (rechts) informiert Herrn Rainer Bubenzer (MultiMEDivision: Fachjournalist) über die SCHOLZ Datenbank.

 

20151002_134727  20151002_131540ePrax Vorstand und Apotheker Wolfgang Scholz (links) im Gespräch mit Apothekerin Dr. Britz-Kirstgen und Apotheker Dr. Rostami (http://www.medica-kiel.de/).

„Wer AMTS ernst nimmt, der kommt an der SCHOLZ Datenbank nicht vorbei“, so Frau Dr. Britz-Kirstgen, Apothekerin und Mentorin des LINDA Apothekenverbunds.

„Das ist einmalig“, urteilte Apotheker Dr. Rostami, Inhaber der medica Apotheke aus Kiel, bei der Präsentation des MDDI Calculators der SCHOLZ Datenbank.

 

20151001_103716  20151001_142407Frau Dr. Brune (am PC) und Herr Sintschew (rechts) informieren Messebesucher über die Innovationen der SCHOLZ Datenbank.