News: Arzneimittelrisiken – Rote Hand Brief zu Mirabegron

9. September 2015 Aus Von admin

Unter Therapie mit dem selektiven β3-Rezeptor Agonisten Mirabegron, der zur Behandlung Harninkontinenz aufgrund einer überaktiven Blase eingesetzt wird, wurde über schwerwiegende Fälle von Hypertonie und erhöhtem Blutdruck berichtet. Es gab sogar Fälle von hypertensiven Krisen, zerebrovaskulären und kardialen Ereignissen in Verbindung mit Hypertonie und eindeutigem zeitlichem Zusammenhang mit der Mirabegron-Anwendung.[1]

Daraufhin wird nun die schwer einstellbare Hypertonie (≥ 180 mmHg/≥ 110 mmHg) als Kontraindikation eingestuft. Regelmäßige Blutdruckkontrollen sind unter Mirabegron-Therapie unbedingt erforderlich, insbesondere bei Patienten mit Hypertonie.[1]

Mehr Information zu diesen und anderen Arzneimittelrisiken finden Sie in der SCHOLZ Datenbank via www.scholz-datenbank.de bzw. www.eprax.de.

 [1] http://www.akdae.de/Arzneimittelsicherheit/RHB/Archiv/2015/20150904.pdf