Neu in der SCHOLZ Datenbank: Pembrolizumab

21. September 2015 Aus Von admin

Pembrolizumab ist im August unter dem Handelsnamen KEYTRUDA® in den Handel gekommen. Dieser neue monoklonale Antikörper, der zur Behandlung des fortgeschrittenen Melanoms eingesetzt wird, ist -genau wie Nivolumab®, welches wir im Juli vorgestellt hatten- ein Inhibitor des PD-1-Rezeptors auf T-Zellen. Sowohl Pembrolizumab, als auch Nivolumab behindern die Bindung der Liganden PD-L1 und PD-L2, welche von antigenpräsentierenden Zellen oder Tumorzellen exprimiert werden und die T-Zellaktivität negativ beeinflussen. Durch die Verhinderung der Bindung von PD-L1 und PD-L2 an den PD-1-Rezeptor wird letztendlich die T-Zellreaktion einschließlich der Tumorabwehr verstärkt.

Unter Gesichtspunkten der Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) muss bei beiden Substanzen das Risiko schwerer immunvermittelter Nebenwirkungen wie z.B. immunvermittelte Pneumonitis, Hepatitis oder Nephritis sowie eine mögliche Wirkungsabschwächung durch immunsuppressive Therapien berücksichtigt werden. Lesen Sie dazu auch den Blog-Beitrag vom 28.07.2015. (http://news.eprax.de/?p=347) Pharmakokinetische Interaktionen sind nicht zu erwarten.

Mehr Information zu Nebenwirkungen, Kontraindikationen oder Wechselwirkungen dieses Arzneimittels finden Sie in der SCHOLZ Datenbank via www.scholz-datenbank.de bzw. www.eprax.de.