Neue Funktionen in der SCHOLZ Datenbank

Die neuste Version der SCHOLZ Datenbank hält wieder tolle neue Features für ihre Nutzer bereit und kann ab dem 15.02.2017 wie gewohnt über unseren Downloadbereich heruntergeladen werden.

In dieser Version gibt es im Bereich der Medikamenteneingabe einen neuen Button mit dem Namen „Arzneimittelinformation“. Hier findet man neben den bekannten Funktionen „Fachinfo“ und „Dosierungsrechner“ auch 3 neue Funktionen:

  • Nebenwirkungen: Alle Nebenwirkungen eines ausgewählten Arzneimittels in tabellarischer Übersicht inkl. Relevanz und Häufigkeit auf einen Blick!
  • Kontraindikationen: Arzneimittelbezogene tabellarische Übersicht über alle Kontraindikationen und Anwendungsbeschränkungen!
  • Gebrauchsinformation: Direkte Verlinkung auf die aktuelle Gebrauchsinformation des Arzneimittels in standardisierter Form über den Service „beipackzettel.de“ (weitere Info zu „beipackzettel.de“ unter http://scholz-datenbank.de/sites/beipackzettel)

Diese neue Version nicht mehr kompatibel mit dem Betriebssystem Windows XP.

Mehr Informationen diesen und anderen Funktionen der SCHOLZ Datenbank finden Sie via www.scholz-datenbank.de bzw. www.eprax.de.

Nutzen Sie die Möglichkeit und testen Sie die SCHOLZ Datenbank einen Monat lang kostenlos: http://www.scholz-datenbank.de/licenses/new?product_id=17

 

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SCHOLZ Datenbank auf dem 5. Kongress für Arzneimittelinformation

Am 04. Februar 2017 besuchte Wolfgang U. Scholz, Initiator der SCHOLZ Datenbank, den 5. Kongress für Arzneimittelinformation in Köln, um die SCHOLZ Datenbank als wichtiges Tool im Bereich Arzneimittelinformation vorzustellen und sich über die wichtigsten Neuigkeiten im Bereich Arzneimittelinformation zu informieren.

Die SCHOLZ Datenbank wurde aber nicht nur von Herrn Scholz selber am Informationsstand des Deutschen Apotheke Verlags vorgestellt, sondern war auch Bestandteil eines Posters in der Posterpräsentation des Kongresses: In dem Projekt „Vermeidung schwerer Arzneimittelbezogener Nebenwirkungen bei geriatrischen Patienten“ von den Apothekerinnen  Dorothee Schlag, Verena Kurth, Monika Mahlberg und Dr. Ruth Britz-Kirstgen aus der Rathaus Apotheke in  Blankenheim wurde der MDDI Calculator der SCHOLZ Datenbank genutzt, um wichtige Wechselwirkungen zu detektieren und ggf. Dosisanpassungen vorzunehmen (siehe Foto).

Mehr Informationen zur SCHOLZ Datenbank finden Sie unter www.scholz-datenbank.de bzw. www.eprax.de. Eine kostenlose Demoversion kann jederzeit angefordert werden.

NEU in der SCHOLZ Datenbank: Ixazomib (Ninlaro®)

Ein neuer Arzneistoff, der seit Mitte Januar in der SCHOLZ Datenbank zu finden ist, ist der Proteasom-Inhibitor Ixazomib. Dieser Stoff induziert in vitro die Apoptose verschiedener Tumorzellen und wird in Kombination mit Lenalidomid und Dexamethason zur Therapie des multiplen Myeloms eingesetzt.

Da Ixazomib über CYP3A4 verstoffwechselt wird, kann es natürlich mit einer Reihe von Arzneistoffen, die CYP3A4 hemmen oder induzieren, zu Wechselwirkungen kommen. Weiterhin müssen hämatologische und gastrointestinale Toxizitäten sowie das genaue Dosierungsschema beachtet werden.

Mehr Informationen dazu und zu vielen weiteren Arzneimittelrisiken finden Sie in der SCHOLZ Datenbank unter www.scholz-datenbank.de bzw. www.eprax.de.

NEU in der SCHOLZ Datenbank: Reslizumab (Cinqaero®)

Reslizumab ist ein monoklonaler Antikörper gegen Interleukin-5 (IL-5), der seit Mitte Januar 2017 in der SCHOLZ Datenbank zu finden ist. Reslizumab wird ausschließlich intravenös verabreicht und ist indiziert als Zusatztherapie bei schwerem eosinophilem Asthma, welches trotz Kortikosteroidtherapie und einem weiteren Arzneimittel in der Erhaltungstherapie schwer zu kontrollieren ist.

Wie bei den meisten monoklonalen Antikörpern gibt es kaum Wechselwirkungen. Was hinsichtlich Kontraindikationen und Anwendungsbeschränkungen zu beachten ist entnehmen Sie der aktuellen SCHOLZ Datenbank.

Mehr Informationen zu Reslizumab und anderen Arzneistoffen sowie zur SCHOLZ Datenbank finden Sie unter www.scholz-datenbank.de bzw. www.eprax.de.

NEU in der SCHOLZ Datenbank: Obeticholsäure (Ocaliva®)

Seit Mitte Januar 2017 ist das Gallensäurederivat Obeticholsäure neu in die SCHOLZ Datenbank aufgenommen worden. Obeticholsäure stellt einen selektiven Agonisten am Farnesoid X-Rezeptor (FXR) dar und senkt die Leberexposition gegenüber Gallensäuren, indem die de-Novo-Synthese hemmt und den Transport von Gallensäuren erhöht. Obeticholsäure wird in Kombination mit Ursodesoxycholsäure (UDCA) zur Therapie der primaren biliären Cholangitis bei Patienten angewendet, die UDCA alleine nicht tolerieren.

Im Bereich der Wechselwirkungen sollte v.a. auf zwei kinetische Interaktionen geachtet werden: Bei gleichzeitiger Gabe von Substanzen, die über CYP1A2 metabolisiert werden, kann es zu einer Erhöhung der Plasmaspiegel dieser Substanzen kommen. Weiterhin sollte natürlich ein Einnahmeabstand zu Gallensäure-bindenden Harzen wie z.B. Cholestyramin eingehalten werden.

Worauf im Rahmen der Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) bzgl. Dosierung, Nebenwirkungen und Kontraindikationen außerdem geachtet werden muss, erfahren Sie in der SCHOLZ Datenbank.

Mehr Informationen zur SCHOLZ Datenbank finden Sie unter www.scholz-datenbank.de bzw. www.eprax.de.

NEU in der SCHOLZ Datenbank: Venetoclax (Venclyxto®)

Venetoclax ist ein neuer Wirkstoff, der seit Anfang Januar 2017 in der SCHOLZ Datenbank zu finden ist. Venetoclax wird eingesetzt zur Behandlung einer chronischen lymphatischen Leukämie.

Im Rahmen der Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) sollte u.a. auf folgende Wechselwirkungen geachtet werden: Venetoclax wird hauptsächlich über CYP3A4 verstoffwechselt. Gerade in der Aufdosierungsphase sind starke CYP3A4-Inhibitoren kontraindiziert. Bei Therapie im Steady State sollte die Dosis von Venetoclax gesenkt werden. Eine Therapie mit CYP3A4-Induktoren ist ebenfalls zu vermeiden.

Mehr Informationen zu Venetoclax und anderen Arzneistoffen sowie zur SCHOLZ Datenbank finden Sie unter www.scholz-datenbank.de bzw. www.eprax.de.

NEU in der SCHOLZ Datenbank: Nabilon (Canemes®)

Seit dem 1. Januar 2017 ist der Wirkstoff Nabilon neu in der SCHOLZ Datenbank zu finden. Bei Nabilon handelt es sich um ein synthetisches Derivat von Tetrahydrocannabinol, welches zur Behandlung chemotherapiebedingter Übelkeit und Erbrechen eingesetzt wird.

Worauf im Rahmen der Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) bzgl. Dosierung, Nebenwirkungen, Kontraindikationen und Wechselwirkungen geachtet werden muss, erfahren Sie in der SCHOLZ Datenbank.

Mehr Informationen zur SCHOLZ Datenbank finden Sie unter www.scholz-datenbank.de bzw. www.eprax.de. Unter folgendem Link kann direkt eine kostenlose Demoversion angefordert werden: http://www.scholz-datenbank.de/licenses/new?product_id=17

 

Jahresrückblick 2016 – Messen, Neuentwicklungen und Publikationen

Kurz vor Beginn des Jahres 2017 wollen wir das ereignisreiche Jahr 2016 noch mal Revue passieren lassen.

Die ePrax AG unterstützte sowohl im Januar als auch im Juni das Pharmschool-Symposium der Universität Münster mit einer Spende und präsentierte dort die SCHOLZ Datenbank.

Außerdem war die ePrax AG auf den beiden großen deutschen pharmazeutischen Messen, der Interpharm im März 2016 und der expopharm im Oktober 2016, vertreten. Nachdem die ePrax AG seit diesem Jahr zur Mediengruppe des Deutschen Apotheker Verlags gehört, wurde die SCHOLZ Datenbank am Stand des Deutschen Apotheker Verlags vorgestellt.

Weiterhin wurden einige Publikationen in pharmazeutischen Zeitschriften veröffentlicht. Bereits im Februar erschien ein Artikel über den Einsatz der SCHOLZ Datenbank als „elektronischer Helfer“ in der Apotheke [1]. Weiterhin wurde ein Artikel über die Neuentwicklung eines Risikoscores, den sog. „ADR (Adverse Drug Risk) bei Sturzgefahr“ [2], sowie zwei Artikel zum neuen MDDI Calculator (Multi Drug Drug Interactions) [3,4] im Laufe des Jahres veröffentlicht.

Nun wünschen wir allen einen guten Rutsch ins neue Jahr 2017!

Mehr Information zur SCHOLZ Datenbank via www.scholz-datenbank.de bzw. www.eprax.de.

[1] Brune, S: Medikationsanalyse leicht gemacht – Wie die SCHOLZ-Datenbank die Risikoanalyse unterstützt; Deutsche Apotheker Zeitung 2016; 8: 66-68

[2] Scholz WU, Brune S: Vor Stürzen Schützen – Sturzprophylaxe mit der SCHOLZ Datenbank; Deutsche Apotheker Zeitung; 2016; 27: 52-59

[3] Scholz WU: Zur Pharmakokinetik von Arzneimitteln bei multiplen Interaktionen – Theoretische Überlegungen und praktische Umsetzung; Krankenhauspharmazie 2016;37:497–505.

[4] Scholz WU, Brune S: Schwere Rhabdomyolyse bei Kombination von Simvastatin mit Amlodipin und Ciprofloxacin – Interpretation eines Fallberichtes mit einer Interaktionssoftware; Arzneimitteltherapie 2016;34: Supplement 1

 

Neue Wirkstoffe in der SCHOLZ Datenbank: Grazoprevir und Elbasvir

Die neuen Wirkstoffe Grazoprevir und Elbasvir werden in einem Kombinationsarzneimittel (Zepatier®) zur Therapie der chronischen Hepatitis C eingesetzt. Grazoprevir ist ein Inhibitor der HCVNS3/4A-Protease, während Elbasvir ein Inhibitor des Proteins HCV-NS5A ist, welches für die Replikation der viralen RNA und den Aufbau des Virions verantwortlich ist.

Im Bereich der Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) ist an folgende pharmakokinetische Wechselwirkungen zu denken:

Grazoprevir und Elbasvir werden hauptsächlich über CYP3A4 metabolisiert und sind Substrate des Efflux-Transporters P-gp. Dementsprechend kann es mit starken CYP3A4- und/oder P-gp-Inhibitoren sowie –Induktoren zu Wechselwirkungen kommen. Außerdem haben die Wirkstoffe inhibitorisches Potential an einigen Transportproteinen und Grazoprevir ist ein schwacher Inhibitor von CYP3A4.

Mehr Informationen zu Grazoprevir und Elbasvir und damit verbundenen Arzneimittelrisiken finden Sie in der SCHOLZ Datenbank finden Sie via www.scholz-datenbank.de bzw. www.eprax.de.

Theorie und praktische Umsetzung dieser innovativen Entwicklung der SCHOLZ Datenbank in der Novemberausgabe der Krankenhauspharmazie publiziert

Mit dem Beitrag „Zur Pharmakokinetik von Arzneimitteln bei multiplen Interaktionen – Theoretische Überlegungen und praktische Umsetzung“, wird eine allgemeinere Theorie der Arzneimittelinteraktionen von Apotheker Wolfgang U. Scholz, Initiator der SCHOLZ Datenbank, vorgestellt.

Dabei wird die traditionelle Pärchenanalyse von Arzneistoffen durch ein Modell ersetzt, das die Beeinflussung eines Arzneimittels durch alle übrigen Arzneimittel einer Polypharmazie qualitativ und quantitativ darstellt. Dieses Modell betrachtet Interaktionen als „multi(ple) drug drug interactions“ (MDDI), deren Folgen aus dem Zusamenspiel der kinetischen Eigenschaften sämtlicher involvierten Arzneimittel abgeleitet werden, inklusive der Berechnung von Schätzwerten für AUC-Veränderungen und Dosisanpassungen. Die stringente Verzahnung mit der Pharmakodynamik erfolgt durch konsekutive Analyse potentieller Verstärkung und Kumulation von Nebenwirkungen. So werden mögliche klinische Folgen kinetischer Interaktionen auch bei komplexen Szenarien der Polypharmazie in Sekundenschnelle überschaubar. Die Umsetzung des Modells zur praktischen Nutzung wurde mit der Software- und Datenbankentwicklung des MDDI Calculator der SCHOLZ Datenbank realisiert. Kalibrierung und Validierung des MDDI Calculators ergaben eine gute Übereinstimmung von in-vivo Messwerten aus der Literatur und berechneten AUC-Werten. Die zunehmende Literatur über multiple Interaktionen und eine Verordnungswelt, die von extensiver Polypharmazie geprägt wird, unterstreichen die Notwendigkeit, im Interesse eines besseren Interaktionsverständnisses das Pärchenmodell durch einen allgemeineren Ansatz zu ersetzen. Die Hypothese, dass der positive prädiktive Wert von Interaktionswarnhinweisen und damit die Performance bei der Arzneimittel-TherapieSicherheit (AMTS) durch Einsatz von „multi drug drug interaction“-basierten Softwaresystemen verbessert werden, ist berechtigt. Mehr klinisch-pharmakologische und epidemiologische Forschung zu diesem Thema ist angezeigt.

Lesen Sie die vollständige Originalarbeit hier:

Wolfgang U. Scholz: Zur Pharmakokinetik von Arzneimitteln bei multiplen Interaktionen – Theoretische Überlegungen und praktische Umsetzung; Krankenhauspharmazie 2016;37:497–505.

Für weitere Informationen dazu schreiben Sie bitte an medwiss@eprax.de.