NEU in der SCHOLZ Datenbank: Pitolisant (Wakix®)

Im August wurden mehrere neue Wirkstoffe in die SCHOLZ Datenbank aufgenommen wie z.B. Pitolisant oder Velpatasvir (in Kombination mit Sofosbuvir).

In diesem Beitrag werden die wichtigsten Risiken im Hinblick auf die Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) für den Wirkstoff Pitolisant dargestellt.

Pitolisant ist ein Modulator des Histamin-3-Rezeptors und kann zur Behandlung der Narkolepsie eingesetzt werden.

Bzgl. pharmakokinetischer Interaktionen sollte eine mögliche Induktion der Enzyme CYP3A4, CYP2B6 sowie von UDP-Glucuronosyltransferasen (UGT) durch Pitolisant beachtet werden. Besonders bei CYP3A4-Substraten mit geringer therapeutischer Breite ist Vorsicht angebracht. Auch Transportproteine wie P-gp werden evtl. induziert. Pitolisant ist selbst Substrat von CYP3A4 und CYP2B6. Induktoren dieser Enzyme können die Wirksamkeit herabsetzen. Sollte der Plasmaspiegel durch Inhibition dieser Enzyme stark erhöht werden besteht u.a. die Gefahr einer QT-Intervall-Verlängerung unter Pitolisant.

Auf pharmakodynamischer Ebene kann Pitolisant die magenschleimhautschädigende Wirkung von NSAR und Glucocorticoiden erhöhen und es kann bei Kombination verstärkt zu säurebedingten Magenbeschwerden wie Sodbrennen, Gastritis oder Ulzera kommen. Vorsicht ist folglich geboten bei Patienten mit säurebedingten Magenerkrankungen.

Außerdem ist Vorsicht bei Patienten mit psychischen Erkrankungen, Ernährungsstörungen, Epilepsie oder Herzerkrankungen geboten. Kontraindiziert ist Pitolisant in der Stillzeit und bei schwerer Leberfunktionsstörung.

 

Mehr Informationen zur SCHOLZ Datenbank finden Sie unter www.scholz-datenbank.de bzw. www.eprax.de.

 

Neue Features für SCHOLZ Datenbank Nutzer

Seit dem Update vom 15.07.2016 erhalten alle Kunden der SCHOLZ Datenbank ein kostenloses Upgrade ihrer bisherigen Datenbankversion. Es werden einige praktische neue Funktionen freigeschaltet, die Ihre Medikationsanalyse verbessern, erleichtern und beschleunigen:

  • Durch die Neueinführung des Buttons “marginales Risiko” im Bereich Diagnosen/Symptome kann man sich bei der Funktion “symptomatische Nebenwirkungen” nun auch auf eine spezielle Nebenwirkung bzw. Diagnose fokussieren. Dadurch wird die Analyse übersichtlicher.
  • Eine besondere Neuheit ist der sog. ADR-Score (Adverse Drug Risk), der unabhängig von pharmakokinetischen Einflüssen ein Maß für das pharmakodynamisch bedingte kumulierte Nebenwirkungsrisiko darstellt. Der ADR steht erstmals mit diesem Update für die Einschätzung des medikationsbedingtes Sturzrisikos („Sturzgefahr“) eines Patienten zur Verfügung.
  • In der neuen Version wird das direkte Aufrufen von Fachinformation aus der SCHOLZ Datenbank möglich. Das erlaubt dem Anwender bei Bedarf in Sekundenschnelle einen Blick in die Fachinformation zu werfen.
  • Durch die Integration eines Dosierungsrechners bei Niereninsuffizienz können nun auch die Dosierungen bei Patienten mit Nierenfunktionsstörung in Abhängigkeit vom Serumkreatinin überprüft und ggf. angepasst werden.

Nutzer der SCHOLZ Datenbank ARC haben die Möglichkeit ab sofort sowohl auf die Analyse-Funktion „marginales Risiko“ bei Diagnosen als auch auf den ADR zuzugreifen.

Nutzer der SCHOLZ Datenbank AMTS können zusätzlich direkt aus der Datenbank auf Fachinformationen zugreifen.

Nutzer der Vollversion SCHOLZ Datenbank MDDI haben zusätzlich Zugriff auf den Dosierungsrechner bei Niereninsuffizienz. Somit können die Nutzer der Vollversion selbstverständlich alle genannten neuen Funktionen nutzen.

Wir wünschen all unseren Kunden viele Spaß und Erfolg mit diesen neuen Funktionen der SCHOLZ Datenbank. Wir möchten Sie zusätzlich auf das aktualisierte Dokument „Funktionen und Inhalte der SCHOLZ Datenbank“ inkl. neuem Leistungsspektrum hinweisen, welches Sie in Kürze mit Ihrem Datenbank Zugang über unsere Homepage herunterladen können.

Sollten Sie Fragen oder Anregungen haben, stehen wir Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung.

Interview mit einem Nutzer der SCHOLZ Datenbank in der aktuellen MVDA-Puls

Mit dem Titel „Ein tolles Rundum-Paket zur Medikationsanalyse – das habe ich noch nie so gesehen“ lesen Sie im aktuellen MVDA-Mitgliedermagazin „MVDA Puls“ ein Interview mit Herrn Dr. Dücker, in dem er über den Einsatz der SCHOLZ Datenbank in seiner Apotheke berichtet. Wir freuen uns sehr, dass seine Bewertung so ausgesprochen positiv ausfällt und wir eine so große Begeisterung mit der Datenbank auslösen konnten.

Natürlich wollen wir Ihnen diesen Artikel nicht vorenthalten:

MVDA Puls-Sommer 2016

Mehr Informationen zur SCHOLZ Datenbank finden Sie unter www.scholz-datenbank.de bzw. www.eprax.de.

PharMSchool- Symposium in Münster mit der SCHOLZ Datenbank

Am 24.06.2016 fand zum fünften Mal das PharMSchool-Symposium im pharmazeutischen Institut der Universität Münster statt. Die SCHOLZ Datenbank war auch dieses Mal wieder als Sponsor und Aussteller dabei und stellte den anwesenden Apothekern und Studenten die Nutzungs- und Karrieremöglichkeiten der SCHOLZ Datenbank vor.

Studenten können in zweierlei Hinsicht von der Datenbank profitieren. Sie erlernen einerseits den schnellen und zielorientierten Umgang mit der Datenbank für das spätere AMTS-Management in der Apotheke; andererseits kann die Datenbank zur Vorbereitung auf das zweite Staatsexamen v.a. für die Fächer klinische Pharmazie und Pharmakologie genutzt werden.

Für die anwesenden Offizin-Apotheker waren v.a. die Module zur Medikationsplanerstellung, die differenzierte Nebenwirkungsanalyse und das neue „MDDI“ (Multi Drug Drug Interactions) interessant. Der MDDI Caculator ist ein neues Modul der SCHOLZ Datenbank, der eine völlig neue Betrachtungsweise von Wechselwirkungen vermittelt. Durch den MDDI Calculator wird es möglich, gefährliche Brennpunkte einer Medikation auf einen Blick zu erkennen. Gerne können Sie hier eine kostenlose Demo-Version oder Informationsmaterial anfordern.

http://www.scholz-datenbank.de/sites/apotheken

Wir bedanken uns für eine tolle Veranstaltung bei den Studenten den 8. Semesters des pharmazeutischen Institutes der Universität Münster und beim Pharmschool-Koordinationsteam!

 

Mehr Informationen zur SCHOLZ Datenbank finden Sie unter www.scholz-datenbank.de bzw. www.eprax.de.

Die SCHOLZ Datenbank zum 5. Mal als Sponsor und Aussteller beim PharMSchool- Symposium in Münster

Am 24.06.2016 findet zum fünften Mal das PharMSchool-Symposium im pharmazeutischen Institut der Universität Münster statt. Auch dieses Mal wird die SCHOLZ Datenbank als Sponsor und Aussteller an dem Symposium teilnehmen. Wir freuen uns, diese Veranstaltung ein weiteres Mal unterstützen zu können.

Nutzen Sie die Gelegenheit und lassen Sie sich die neusten Entwicklungen der SCHOLZ Datenbank direkt vor Ort erklären.

Das Symposium ist der Abschluss des Projektes PharMSchool, bei dem die Studenten des 8. Semesters in Kurzvorträgen und auf Postern die Ergebnisse ihrer Projektarbeiten vorstellen, die sie während des Hauptstudiums angefertigt haben. Eingeladen sind auch Apotheker aus Offizin, Krankenhaus oder Forschung, die sich für die wissenschaftliche Arbeit des Apotheker-Nachwuchses interessieren. Einige Sponsoren, darunter auch die SCHOLZ Datenbank, stellten während der Pausen ihre Produkte vor.

 Schauen Sie sich das PharMSchool-Projekt doch einfach in folgendem Imagefilm an: http://www.uni-muenster.de/videoportal/video/pharmschool_lehrpreis.html

Mehr Informationen zur SCHOLZ Datenbank finden Sie unter www.scholz-datenbank.de bzw. www.eprax.de.

 

 

Apothekenpreis 2016 für die Rathaus Apotheke in Blankenheim – Mit Hilfe der SCHOLZ Datenbank Gewinn des ersten Preises!

Mit dem Projekt Sturz ist kein Pflegerisiko – Vermeidung schwerer arzneimittelbezogener Nebenwirkungen beim geriatrischen Patienten“ hatte sich die Rathaus Apotheke Blankenheim unter der Leitung von Frau Dr. Ruth Britz-Kirstgen bei dem von der Apothekenkooperation Avie ausgeschriebenen Deutschen Apothekenpreis 2016 beworben und den ersten Preis gewonnen.

Da die Sturzgefahr durch Polymedikation stark erhöht werden kann und v.a. bei alten Menschen ein großes Problem mit schweren Folgen darstellt,
wurde in dem Projekt das Personal von Pflegeeinrichtungen gezielt geschult um ein potentielles Sturzrisiko der Patienten zu erkennen und folgenschwere Stürze zu verhindern.

Als Hilfsmittel dazu diente ein speziell entwickelter Fragebogen und die SCHOLZ Datenbank, die insbesondere mit ihrem MDDI Calculator und der speziellen Suchfunktion „symptomatische Nebenwirkungen“ ein übersichtliches Recherchetool bietet, um gezielt alle die Nebenwirkungen zu erkennen, welche z.B. die Sturzgefahr erhöhen können.
Die SCHOLZ Datenbank kann den Anwender daher effektiv unterstützen, das Sturzrisiko zu erkennen und einzuschätzen und mit entsprechender pharmazeutischer Beratung Patienten vor gefährlichen Stürzen zu schützen.

Mehr Informationen zu dieser und anderen Funktionen der SCHOLZ Datenbank finden Sie via www.scholz-datenbank.de bzw. www.eprax.de.

Wirkstoffsuche in der SCHOLZ Datenbank

In der Apotheke kommt es häufig zu Situationen, in denen Ärzte z.B. am Telefon nachfragen, in welchen Stärken oder Darreichungsformen es bestimmte Wirkstoffe gibt.

Im Rahmen der Wirkstoffsuche verfügt die SCHOLZ Datenbank über ein besonderes Darstellungsfenster: Es werden auf einen Blick für den gesuchten Wirkstoff alle Wirkstärken, Darreichungsformen, Arten der Freisetzung und Kombinationen angezeigt, die sich im Handel befinden.

Diese Ansicht kann dem Apotheker in der Praxis helfen, in kürzester Zeit zu überblicken, welche Wirkstärken und Darreichungsformen eines bestimmten Arzneistoffs im Handel sind oder ob es Kombinationsarzneimittel mit diesem Wirkstoff gibt.

Mehr Informationen dieser und anderer Funktionen der SCHOLZ Datenbank finden Sie via www.scholz-datenbank.de bzw. www.eprax.de.

SCHOLZ Datenbank und ePrax AG jetzt in der Mediengruppe vom Deutschen Apotheker Verlag

Der Deutsche Apotheker Verlag, Stuttgart, hat alle Aktienanteile an der ePrax AG, Lüdenscheid/München, erworben. Damit wurde der Prozess der Zusammenarbeit zwischen ePrax AG und DAV, der mit dem Start des Exklusivvertriebs der SCHOLZ Datenbank im März 2016 begonnen wurde, weiter intensiviert und mit der Unternehmensübernahme abgeschlossen.

Gründer und Hauptaktionär Apotheker Wolfgang U. Scholz freut sich darüber, dass mit diesem Schritt die Kontinuität und Entwicklung der SCHOLZ Datenbank langfristig gesichert wird. „Im Deutschen Apotheker Verlag würde die SCHOLZ Datenbank ein erstklassiges Zuhause finden, das wurde mir in den guten, überaus offenen und konstruktiven Gesprächen mit den Geschäftsführern des Deutschen Apotheker Verlags, Herrn Dr. Christian Rotta und Herrn André Caro, schnell klar“, so Wolfgang Scholz, der der ePrax AG auch weiterhin mit seiner Führungskraft und seinem Wissen zur Verfügung stehen wird, damit das gesamte mit der Datenbank verbundene Know How sicher übertragen wird und fortleben kann.

scholz

„Ein Pensionärsdasein kann ich mir jedenfalls auch mit 66 Jahren nur schwerlich vorstellen“, so der Initiator der SCHOLZ Datenbank, der noch viele spannende Betätigungsfelder bei der Neuentwicklung und der Internationalisierung seines Lebensprojektes vor sich sieht.

Weitere Informationen entnehmen Sie der Pressemitteilung

Interaktionen mit Lebensmitteln in der SCHOLZ Datenbank

Ein wichtiges Thema bei einer Medikationsanalyse zur Optimierung der Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) sind neben einem Wechselwirkungs-Check der Medikamente untereinander oder einer Nebenwirkungsanalyse auch die möglichen Interaktionen der Medikamente mit Nahrungs- und Genussmitteln.

Dazu gibt es die Funktion „Einnahmehinweise“ in der SCHOLZ Datenbank. Hier findet der Anwender mögliche Wechselwirkungen der eingegebenen Medikation mit Nahrungs- und Genussmitteln inkl. Mechanismen und Vorschlägen zur Risikominimierung. So kann man dem Patienten nicht nur den Tipp geben, dass er mit bestimmten Nahrungsmitteln vorsichtig sein muss, sondern ihn zusätzlich aufklären warum er z.B. mit Alkohol, mit Grapefruitprodukten oder Milch vorsichtig sein muss.

Mehr Informationen dieser und anderer Funktionen der SCHOLZ Datenbank finden Sie via www.scholz-datenbank.de bzw. www.eprax.de.